Gerd-und-Iris
  Spanien Oktober 2015
 

Nuevalos, Alcossebre, Pals



 

11.10.

Wir hatten es nicht eilig. Und wir wollten uns mal nach dem Stand der Bauarbeiten in Munkeboe erkundigen. Deshalb  machten wir zunächst einen Abstecher zu Christel und Piwi.

Vor der Abfahrt hat ein gelber Engel unser Auto durchgecheckt, denn es qualmte beim Start wie nichts Gutes, so daß wir dachten, es brennt uns vor der Haustür ab. Unser Nachbar meinte, daß es die Standheizung sein könnte. Also haben wir den ADAC angerufen. Es war aber alles ok: Ausgerechnet heute Morgen war es richtig kalt und die Zusatzheizung im Mondeo sprang zum ersten Mal seit Monaten wieder an. Dabei wurden allerhand Rückstände verbrannt und die Rückstände mussten ja weg. Mit einer Verzögerung  von einer Stunde ging es dann aber los. Und wir hatten die Gewissheit, dass wir mit einem heilen Auto aufbrechen.

Nach etwa vier Stunden kamen wir in Ostfriesland an.

Mit Klönschnack und Grillen verbrachten wir den Rest des Tages.

 


Gerd hat einen kurzen Ausflug mit dem Traktor gemacht. :-)

12.10.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg.  Zuerst über die A 31 , dann ging es an Köln vorbei Richtung Luxemburg. Dort haben wir für 97,9 Cent den Liter Diesel getankt. Um 19:00 Uhr erreichten wir den CP Camping les Breuils  in Verdun. Den Platz kennen wir schon vom letzten Jahr.


13.10.

Morgens waren 4 Grad. Gegen 10:00 Uhr ging es weiter. Nach einer entspannten Fahrt auf fast leeren Autobahnen fanden wir problemlos den Campingplatz Le Moulins de la Vergne in Pons. Zwei Männer saßen vor dem Eingang, wir begrüßten sie mit einem fröhlichen „Bonjour“. Einer fragte uns woher wir kommen. Dann erklärte er uns auf deutsch das Problem. Der Pächter hat in einer Nacht und Nebel Aktion den Campingplatz verlassen und seine Schulden nicht beglichen. Der Campingplatz war also geschlossen. Wir durften aber in einer Ecke stehen bleiben und dort übernachten. Wie gut, daß unser Wohnwagen autark ist.



14.10.

Die Nacht war sehr kalt. Auf der Autoscheibe war eine Eisschicht.  Zum Glück funktionierte die Zusatzheizung im Auto nun einwandfrei. Wäre die Heizung hier zum ersten Mal angesprungen hätten wir ein Problem gehabt.

Um 9:00Uhr setzten wir unsere Reise fort. Auf der Autobahn in Spanien verursachte eine Militärkolonne an einer Mautstelle ein Chaos. Der Verband löste sich vor den Kassenhäuschen auf und blockierte so alle Spuren. Wir sind wieder über die AP 15, eine landschaftlich sehr schöne Strecke gefahren, und erreichten Nuevalos gegen 18:00 Uhr.
Auf dem Campingplatz Lago Resort durften wir uns einen Platz aussuchen.
Wir waren im letzten Jahr schon einmal hier und haben uns den
Parque Natural del Monasterio de Piedra angesehen.

www.gerdundiris.de/Spanien-Sept-.--2014.htm

A
bends sind wir zu Fuß nach Nuevalos zum Restaurant Las Rumbas gegangen, weil das Restaurant am Platz geschlossen war. Es gab Menü, aber es war nichts Besonderes.






Wir hatten während des Aufenthaltes ein temporäres Haustier.


15.10.

Nach dem Frühstück sind wir zum Einkaufen nach Calatayud gefahren. Wir deckten uns mit Vorräten ein. Unter anderem mit Entrecotes und Secreto vom Duroc Schwein. Nachmittags haben wir einen Spaziergang am Stausee gemacht.
Abends haben wir uns das Steak gegrillt, es war sehr lecker.

16.10.

Wir wollten eine Wanderung durch die Schlucht Hoces Seca bei Jaraba machen. Ich hatte eine Wanderkarte auf mein Handy geladen. Wir fuhren mit dem Auto nach Jaraba und fanden den Weg auch sofort. Er war sehr gut ausgeschildert.



Santuario de la Virgen de Jaraba, gleich am Eingang der Schlucht zu sehen.












In den Felshöhlen waren alte Schafställe zu besichtigen.









Thymian



Aus der Schlucht oben angekommen.



Aber wir haben uns dann doch verlaufen, nur weil ich nicht den markierten Trampelpfad gehen wollte, sondern auf dem breiten Weg. Es wurde ein Gewaltmarsch von fast 5 Std. Mit schmerzenden Füßen und Beinen kamen wir an unserem Auto an.
Abends gab es das Secreto. Auch das hat sehr gut geschmeckt.

17.10.

Vormittags ist Gerd angeln gegangen, während ich Hausputz gemacht habe. Nachmittags sind wir zur Lagune de Gallocanta gefahren.









Dort überwintern viele Kraniche. Den besten Blick über die Lagune hat man von dem Ort Gallocanta.
Am Ortseingang befindet sich das Museo de Aves de Gallocanta, dort gibt es auch einen Weg, der dichter an die Lagune heranführt, aber der war jetzt leider wegen Bauarbeiten gesperrt.
Um schöne Fotos zu machen muss man dort Vormittags hin, um die Sonne im Rücken zu haben.

Der Hin- und Rückweg zur Lagune führte uns über abenteuerliche Straßen durch eine schöne Landschaft.





Monterde

Abends sind wir zu Fuß nach Nuevalos gegangen und haben Tapas im Tio Pedro gegessen. Sehr zu empfehlen.

18.10.

Bald sollte es hier wieder kälter werden, deshalb wollten wir in wärmere Gefilde fahren. Um 11:30 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Mittelmeer. Unser Ziel war der CP  Camping Playa Tropicana in Alcossebre. Dort waren wir vor vielen Jahren schon zweimal. Um 16:30 Uhr kamen wir dort an.



Dieser Platz war erheblich voller, da hier schon einige Überwinterer ihr Quartier aufgeschlagen haben und wegen der Herbstferien in Deutschland viele Familien mit Kindern noch einmal die Sonne genießen wollten . Wir durften uns aber trotzdem einen Platz aussuchen. Wir entschieden uns für einen Platz in einem der hinteren Wege, dort war es nicht so voll.
Schnell hatten wir alles aufgebaut.




Dann besichtigten wir den Platz und die sanitären Anlagen. Die waren damals ja schon luxuriös, aber nach einer gründlichen Renovierung waren sie noch schöner! Kein Vergleich zu denen auf dem letzten Platz. Abends aßen wir im CP Restaurant. Das kannten wir noch nicht, weil es damals geschlossen war. Das Essen war gut.

19.10.

Der Himmel war grau und es regnete ab und zu. Es war aber warm bei 21 Grad.



Das Wetter sollte heute und morgen schlecht sein, deshalb gingen wir shoppen. Wir fuhren nach Vinaros zum Carrefour, um uns mit Vorräten einzudecken. Wir fanden wieder Secreto und große Steaks.

20.10.

Auch heute sahen wir die Sonne nicht. Wir verbrachten den Tag mit fernsehen und einem kleinen Spaziergang, wo es auch wieder zu regnen anfing. Nach der Wettervorhersage im Internet sollte es aber morgen besser werden.


21.10.

Blauer Himmel und Sonnenschein! Heute wollten wir endlich mal mit dem Fahrrad fahren. Wir fuhren vom Campingplatz rechts herum in Richtung Cap i Corp durch eine schöne Landschaft nach Torrenostra.



Die Strandpromenade war ganz leer. Nur wenige Restaurants hatten geöffnet.





Es war 15:00 Uhr und ich bekam Hunger. Wir entschieden uns für das Restaurant Terraza Perero , wo es Tapas gab.
Wir haben es nicht bereut. Für Patatas bravas , Croquetas de Bacalao , Sepia , 8 große Gambas , Rahm mit Nüssen und Honig, zwei Bier, zwei Gläser Rotwein, zwei Cafe cortado und zwei Hierbas con Hielo bezahlten wir gerade mal 30€.
Gut gesättigt radelten wir denselben Weg zurück. Unterwegs haben wir wieder viele Fotos gemacht.





Eukalyptusbäume


Wir kamen auch an dem Anwesen vorbei, wo uns der Besitzer damals (2006) stolz seine Scheune aus dem 17.Jahrhundert gezeigt hat.
www.gerdundiris.de/Spanien-September-Oktober-2006.htm



Es war alles verlassen, selbst die schöne Palme, die ich damals fotografiert habe, war tot.









Heute ist das magische Datum, an dem Marty Mc Fly in der Zukunft landet. Unser Abend stand unter diesem Motto. Wir schauten alle drei Teile von "Zurück in die Zukunft“.

22.10.

Auch heute wurden wir wieder mit blauem Himmel und Sonnenschein begrüßt. Heute fuhren wir mit dem Fahrrad vom Campingplatz links herum nach Alcossebre.



Am Hafen

Dieser Ort hat eine sehr schöne Strandpromenade.



Wir fuhren bis zum Leuchtturm. Der ist nicht so sehenswert, auch war er geschlossen und man konnte sich die Gegend nicht von oben anschauen.







Was uns auffiel war, daß Alcossebre keine schöne Altstadt hat. Der Ort besteht fast nur aus Hotels, Appartement- und Ferienhäusern. Aber keine Bettenburgen. Alles fügt sich harmonisch in die Landschaft ein.



Aber in der Hauptsaison möchten wir hier nicht sein.
Abends aßen wir noch einmal Menü im CP Restaurant.

23.10.

Wir haben noch einen Tag verlängert. Ich wollte mir unbedingt die Altstadt von Peňiscola ansehen.
Wir fuhren bis zum Hafen und stellten unser Auto auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz ab. Es war optimales Fotowetter.















Der Leuchtturm





Ermita de la Verge de l´Ermitana























24.10.

Heute sollte es weiter gehen nach Pals. Die Fahrt war nicht sehr lang.
Um ca. 16:30 kamen wir auf dem Campingplatz Mas Patoxas an. Der liegt an der C 31 zwischen Pals und Regencos.
Interpals hatte zu dieser Zeit schon geschlossen.



Zuerst nahmen wir die Fahrräder vom Wohnwagen, weil wir im Can Bach essen wollten. Das Restaurant hat zu dieser Jahreszeit nur am Wochenende geöffnet. Und heute ist Samstag. Mit dem Fahrrad brauchten wir nur 20 Minuten. Wir waren schon um 18:50 dort, das Restaurant öffnete aber erst um 19:00 Uhr. Die Wartezeit verbrachten wir in der Bodega und haben als Aperitif einen leckeren Wermut probiert.



Das Essen war, wie immer, sehr lecker. Wir aßen Secreto de cerdo iberico. Auf dem Rückweg war es schon dunkel. Für die unebenen Feldwege hatten wir noch extra helle Taschenlampen dabei.

25.10.

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Palafrugell , dort ist sonntags immer Markt. Sehr schön, so ohne Touristen.

26.10.

In Estartit haben wir nach einem Buch für Gerds Schwestergesucht. Im Can Bach haben wir uns für den Winter mit Rotwein und dem leckeren Wermut eingedeckt. Danach sind wir im Can Bernabe eingekehrt. Schinkenbrot und Dunkelbier, einmal im Urlaub muss das sein. Danach waren wir kurz am Strand und  haben anschließend mit Luis, dem Chef vom Camping Interpals geklönt.

27.10.

Gegen 13.00 Uhr waren wir mit Carmen und Miquel am Campingplatz verabredet. Die Beiden haben uns nach Vilanova de la Muga ins Restaurant „la Muga“ entführt. Wir haben dort fürstlich, aber doch für wenig Geld gespeist. Danach sind wir noch durch Figueras gebummelt. Dort habe ich nur ein paar Fotos mit dem Smartphone gemacht.





















28.10.

Packen war angesagt, aber auch noch ein Sonnenbad am Strand.
Abends gab es dann ein Gewitter mit heftigem Regen.




Die Gewitterwolken nähern sich.




Gewitterwolken im Sonnenuntergang

29.10

Heute ging es wieder Richtung Heimat. Wir sind um 7:30 Uhr aufgestanden, um 8:00 Uhr gab es das vorbestellte Brot. Wir haben noch alles abgewaschen und verpackt und um 10:00 Uhr fuhren wir vom Platz…

… und ohne große Verkehrsbehinderungen erreichten wir abends den Wohnmobilstellplatz in Breisach.

30.10.

Auf dem Rückweg legten wir dann noch einen Zwischenstopp in Nordeck ein und besuchten Birgit und Dirk, bevor wir dann am

31.10.

wieder heil zu Hause angekommen sind.


 
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