Gerd-und-Iris
  Rom Oktober 2007
 
 

 

Rom vom 8.10. - 14.10.2007

Zur Priesterweihe des Sohnes von Christine und Herbert am 10.10.

 


8.10.2007

 

Der Flug mit Air Berlin startete mit 75 Min. Verspätung.


 

Ankunft in Rom statt 15:20 um 16:35. Zum Glück war die Tochter schon einen Tag früher angereist und konnte deshalb alles regeln, was Abholung und Unterkunft betraf.

Um 17:45 wurden wir mit einem Kleinbus am Flughafen abgeholt. Unsere kleine Reisegruppe zählte mittlerweile 10 Personen. Gegen 18:50 kamen wir in der Wohnung an. Dort wurden wir von Ilka und Thorsten erwartet.

Wir hatten 2 Wohnungen in der Vicolo Scanderbeg Nr.91 gemietet. Christine und Herbert teilten sich eine Wohnung mit den Schwiegereltern ihrer Tochter, Marion und Erich. Wir teilten uns eine Wohnung mit unseren Nachbarn

Margarita und Rainer. Inge und Artur (die haben wir auf unserer Andalusien Reise in Marbella kennen gelernt)

wohnten im Hotel.

Unsere Wohnung befand sich in einer kleinen Gasse in der Nähe des Trevi Brunnens.







Nach der Übernahme der Wohnung gingen wir erst einmal für das Frühstück am nächsten Morgen einkaufen. Danach waren wir essen im Restaurant “La Rosa”, welches sich gleich nebenan in unserer kleinen Gasse befand.


Gesättigt machten wir einen ersten Rundgang vom Trevi-Brunnen vorbei an der Weihkirche “San Ignatio”und dem Pantheon zur Piazza Navona.




Das Pantheon 2000 Jahre alt!




Auf dem Rückweg kamen wir am Parlament vorbei und gelangten zur Gelateria “Giolitti”. Dort gibt es leckeres Eis!




9.10.2007

Um 9.00 Uhr gab es Frühstück! Danach haben wir im “Despar”-Supermarkt einen Großeinkauf gemacht. Bei acht Leuten braucht man halt doch etwas mehr.

Am späten Vormittag sind wir zur Spanischen Treppe gelaufen.


 


Dort trafen wir Ilka, Thorsten, Conni und Frauke. Das Angebot in den umliegenden Einkaufstraßen (Shopping-Mails) entsprach nicht unserem Preisniveau, deshalb haben wir uns mit dem Schaufensterschauen begnügt.

Auf dem Rückweg gab es ein Panini auf die Hand gegen den kleinen Hunger und wir zogen uns für eine kleine Pause in die Wohnung zurück.

Gegen 15.00 Uhr machten wir uns auf zum “Collegium Germanicum et Hungaricum”.


 


Dort fand um 16.00 Uhr ein Vortrag zur Priesterweihe statt.

Wir erfuhren eine ganze Menge über die Geschichte Roms und des Collegs, die angehenden Diakone (sollten auch geweiht werden) und Priester wurden vorgestellt und Details zum Ablauf der Weihefeier bekannt gegeben.

Um 18.30 fand eine Messe statt, in der die Kelche der Priester geweiht wurden.




Am Abend feierte Thorsten seinen 30. Geburtstag im Restaurant “Il Giardino” in der Via Zuccelli. (Speisen und Getränke waren ok, aber nicht, dass der Kellner das Trinkgeld (10 %) mit auf die Rechnung geschrieben hat).





Nach einem Ramazzotti in der Bar Tritone gehen wir zu Bett. Am Mittwoch müssen wir früh aufstehen.


10.10.2007

Nach dem Frühstück machen wir uns auf zur Kirche Sant Ignazio in der Nähe des Corso. Die Priesterweihe beginnt um 9.00 Uhr und dauerte ca. 3 Stunden. Es feiern über tausend Menschen diese Messe mit.






Anschließend gab es für die nächsten Angehörigen einen Empfang im Colleg. Für eine Pilgergruppe aus Hamburg, der wir uns anschlossen, war ein Menü in einer großen Pizzeria vorbestellt. Es gab für 11 Euro verschiedene Pasta satt, Getränke Nachtisch und Kaffee. Danach sind wir zurück zur Wohnung und haben uns der festlichen Kleidung entledigt und sind quer durch die Stadt zum Vatikan marschiert.


 


Die Schlange vor dem Petersdom und der Kuppel war sehr lang. Gefühlte geschätzte 90 Minuten. Also ab ins Vatikanische Museum! Aber Allein der Weg, den an guten Tagen die Schlange einnimmt, bedeutete 15 Minuten Fußmarsch. Um 16.35 Uhr erreichten wir den Eingang. Bis 16.45 Uhr muß man das Museum wieder verlassen haben. Das war auch nichts… Also wanderten wir zurück zur Wohnung.

 

Am Abend fanden wir uns und die anderen Individualromreisenden bei Herbert und Christine ein. Auch Jan schaute noch kurz vorbei. Wir ließen einen besonderen Tag gemütlich ausklingen.

11.10.2007

Wir fuhren von der Via Tritone für 6 – 7 Euro (4 Taxis, 3 Wege) zur Kirche, der Basilica Santa Maria in Domnica.








Um 10.00 fand die Primiz statt. Glücklich und stolz leitete Jan seine erste Messe.





Danach waren wir zur Primizfeier geladen. In der Trattoria La Viletta dal 1940 wartete mittags ein vier-Gänge-Menü auf uns. Dieses ist auch das Stammlokal der Fussballprofis von AS Rom.










Gegen 18.00 Uhr waren wir zurück im Appartement, um nach einer kurzen Verschnaufpause noch einmal zur Piazza Navona zu wandern. In der Via del Governo Veccio in der Vinoteca Mimi & Coco haben wir eine Erfrischung zu uns genommen. Die Preise in der Karte fanden wir am Ende ohne Zuschläge auf der Rechnung, obwohl uns Chips, Panini, Oliven usw. zusätzlich gereicht wurden!!! Sehr zu empfehlen!

Vor dem Schlafengehen kehrten wir dann noch auf ein Bier im Pub „The Albert“ in der Via Tritone ein.

Morgen können wir ausschlafen!


12.10.2007

 

Um 10.00 Uhr machten wir uns auf zum Forum Romanum. Jan führte uns durch die Ruinen. Er ist ein kompetenter Führer!





Wenn man sich vorstellt, dass hier vor 2000 Jahren riesige Hallen und Tempel standen und Tausende von Menschen durch die Triumphbögen gezogen sind...
















Caesars Senatsgebäude von aussen










und von innen




In Rom wird ständig gegraben.

Am Nachmittag wollten wir in den Stadtteil Trastevere. Zu Fuß natürlich.







Im Trastevere scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.

Leider begann es zu regnen und auch die vier Regenschirme, die wir uns für heruntergehandelte 10 Euro kauften, schafften nicht wirklich Abhilfe. Also fuhren wir per Taxi (echt billig) zurück zur Wohnung und legten ein wenig die Beine hoch.

18.45 Uhr. Herbert und Christine haben in die Disco Volante (Via Alessandria) eingeladen. Leckere Vorspeisen und Riesenpizzen machten eigentlich schon satt, wer aber kann bei Panna Cotta, Gelato mixta oder diesen vielen leckeren süßen Kuchen schon nein sagen...

Also der Kaffee und hinterher als Verdauer ein Grappa (42% aber sehr mild) halfen zumindest psychisch, aber nicht wirklich echt.
Nach dieser Völlerei haben wir uns zurück in unser Quartier geschleppt.

Leider mussten wir uns heute auch von Ilka, Thorsten, Conni und Frauke verabschieden. Ihr Flieger ging schon am Samstag um 13.00 Uhr.


13.10.2007

 


Wir wollen auf den Petersdom! Gestern wurde es etwas spät, so beschlossen wir um 7.30 Uhr zu frühstücken. 8.30 Uhr war Abmarsch und wir kamen kurz nach neun am Vatikan an.
 



Die Schlange reichte schon wieder bis zur Straße, aber die Eingangskontrolle verlief zügig.


 




Am Aufzug waren kaum Leute und für 7 Euro pro Nase waren wir im Fahrstuhl, der uns auf das Dach des Domes brachte. Von dort bis zur Plattform auf der Kuppel sind es jetzt noch recht abenteuerliche 320 Stufen. Das „Treppenhaus“ ist teilweise sehr eng und man muss an den schrägen Kuppelwänden entlang. Aber die Aussicht entschädigt die Mühen.







Auf dem Rückweg nach unten kann man auf dem Domdach einen Rundgang machen. Mit dem Fahrstuhl gelangt man dann in das Innere des Petersdoms. Überwältigend groß!!!














Nach der Besichtigung haben wir uns in die Schlange zu den Papstgräbern eingereiht.

Papst Johannes Paul II hat einen schönen Platz bekommen inmitten seiner Vorgänger. Man darf dort aber nicht verweilen, sondern wird von den Aufsichtspersonen dezent weiter geschickt.


Anschließend haben wir wieder einen Bummel durch Rom gemacht, am Tiber entlang zur Piazza Navona, vorbei an Giolitti, der besten Eisdiele der Welt, zurück zur Wohnung.







Die Engelsburg

Abends ging es dann mit dem Zug nach Frascati. Herbert hatte davon geschwärmt und wir waren gespannt.

Man kommt auf dem Marktplatz an ein paar „Imbißwagen“ vorbei, kauft dort ein Menü (Spanferkelbraten, Oliven eingelegte Artischocken ,Auberginen, Schinken, Käse, Morzarella, Würste und Brot)





 





und begibt sich in eine Osteria.




Dort deckt der Wirt den Tisch mit einer Papiertischdecke und stellt die Getränke (Wasser und etwas Wein) bereit und die Schlemmerfete kann beginnen.







Bis man satt ist und eigentlich auch nichts mehr trinken mag, ist man pro Nase maximal15 Euro los. Die Ausgabe hat sich gelohnt.





Jede Frau aus unserer Runde bekam von Jan eine Rose geschenkt.







Die Rückfahrt

Zurück in Rom gab es im „The Albert“ noch das letzte „römische Bier“.

Morgen müssen wir wieder nach hause.





Ein Gletscher in den Schweizer Alpen.
















 
  Heute waren schon 2 Besucher hier!