Gerd-und-Iris
  Kanaren und Madeira Januar 2016
 

Unsere erste „richtige“ Kreuzfahrt mit der AIDA sol

 3.1.2016 – 10.1.2016


Begonnen hatte die Reise ja bereits am 9.12.2016, als AIDA mir per Mail den Newsletter mit den besonderen Reise-Angeboten für den Jahreswechsel schickte.
Wir wollten schon immer mal auf die Kanarischen Inseln und der Dienstplan für Januar passte. So waren es nur noch ein paar kleine Schritte für die große Reise.
„All inclusive“ bedeutete Flug, Transfer, Kabine. Sitzplätze im Flieger sind für 20 Euro pro Sitz und Flug reservierbar. Da wir zusammen sitzen wollten, nahmen wir das Angebot wahr.

 

2.1.2016

Vorabend Check-In.

Schlange vor dem Condor Schalter. Endlich waren wir an der Reihe.

Erstaunt nahmen wir zur Kenntnis, daß die Servicekraft uns im Condor-System nicht finden konnte. Auch die für uns reservierten Plätze 18E und 18F waren nicht zuzuordnen. Wir wurden zu einem Ticketschalter von Condor geschickt. Auskunft hier: „Ich kann nichts für Sie tun. Wenden sie sich an den Schalter von Thomas COOK.“ Eine nette Dame dort suchte und fand uns in ihrer Passagierliste. Auch die Plätze waren für uns reserviert. Sie rief beim Check-In Schalter an und schickte uns dorthin zurück.

Erneut Rätselraten. „Das System spinnt“, bekamen wir zur Auskunft. „Ich setze Sie auf zwei Plätze in Reihe 5“. Wir bekamen entsprechende Tickets und unser Gepäck trat die Reise auf das Laufband an.
 

Reihe 5 bedeutet Premium-Klasse mit viel Platz. Man darf durch eine bevorzugte Spur bei der Sicherheitskontrolle, als erster in den Flieger und die Koffer sind am Zielflughafen ziemlich als erstes auf dem Laufband. Von dem besonderen Service während des Fluges mal ganz abgesehen.

Wir nahmen die besonderen Umstände also klaglos hin…


3.1.

Punkt 7.20 Uhr steht die vorbestellte Taxe vor der Haustür. Zügig waren wir am Flughafen.

Die Sicherheitskontrolle war wegen der kurzen Schlange schnell überwunden und dann saßen wir in der Lounge vor Gate 19A und warteten auf den Aufruf zum Boarding.

In dem Moment, wo wir als Premium-Fluggäste unsere Bordkarten scannten, schien sich das System an uns zu erinnern, piepte und das Gerät druckte neue Bordkarten aus. Wir hatten doch die Plätze 18E und 18F. Nichts mit viel Platz und Service. Aber wenigstens konnten wir als erste unser Handgepäck verstauen.

5 Stunden Flugzeit sind schon etwas lang. Die Sitze in der Boeing waren nicht so bequem, wie wir das aus dem Airbus gewohnt sind. Und es gab nur Kekse, Kaffee, Tee und Wasser gratis. Alles andere hätten wir teuer kaufen können. Zum Glück hatten wir uns am Flughafen mit „günstigem“ Wasser eingedeckt (0,5 Liter – 2 Euro). Und für den kleinen Hunger hatte ich noch Bananen und Müsliriegel eingepackt.

Es hat ein paar Mal geruckelt unterwegs, aber im Großen und Ganzen sind wir gut auf die Insel Gran Canaria gebracht worden.



Am dortigen Flughafen zeigte das Premium-Ticket noch einmal Wirkung: Unsere Koffer waren tatsächlich mit die ersten auf dem Laufband. 

Vorm Flughafen stand der Transitbus. Es dauerte aber eine Weile, bis alle Mitreisenden ihre Koffer und den Weg zum Bus gefunden hatten.

Die Fahrt zum Hafen dauerte etwa 25 Minuten.

Beim Einchecken das nächste Problem: Mein Ausweis ist noch einen Monat gültig. Laut AIDA Prospekt reicht das. Nach dem Kenntnisstand der Servicekräfte nicht. Aber da sie mich nicht am Kai zurücklassen konnten, bekam auch ich eine Bordkarte, musste meinen Ausweis zur Klärung aber abgeben („Den bekommen Sie nachher an der Rezeption zurück“). 

Unsere Kabine befand sich auf dem vierten Deck, ziemlich in der Mitte des Schiffes.  




Um unsere schlappen Muskeln zu lockern machten wir noch einen kleinen Spaziergang in der Nähe des Anlegers.




Wir schlenderten durch ein paar Gassen der Altstadt von Las Palmas de Gran Canaria und landeten schließlich am großen Einkaufszentrum direkt am Hafen.  










Schön, endlich mal wieder in Spanien zu sein…  

Zurück an Bord stellte sich der kleine Hunger ein.

Um 18 Uhr öffneten die Restaurants ihre Pforten. Wir haben uns für das Marktrestaurant entschieden und fanden auch schnell einen Tisch in einer lauschigen Ecke. Die Kellner waren sehr freundlich und aufmerksam (Das Weinglas war stets gefüllt, da musste man schon aufpassen…)

Das Angebot am Buffet war reichhaltig. Da wurde jeder satt. 

Gegen 21 Uhr war dann die Seenotrettungsübung. Die ist vorgeschrieben. Wir waren nur wenige Minuten nach dem Alarmsignal an unserem Sammelpunkt. Es wurde dann kontrolliert, ob alle Passagiere an Deck waren. Dann wurde kurz das Einsteigen in die Rettungsboote erklärt und wir konnten die Schwimmwesten wieder in die Kabinen bringen.

Pünktlich um 22 Uhr ertönte das Signal zur Abfahrt. Auf dem Pooldeck wurde Sekt ausgeschenkt und unter den Klängen der Auslaufmelodie begleitet von einer Lasershow verließ das Schiff den Hafen. 

Jetzt ging unsere Kreuzfahrt richtig los.


4.1.

Wir haben gut geschlafen.

Es war kaum Seegang. Das Schiff fuhr mit etwa 9 Knoten über das Meer.

Da waren wir von Color-Line ganz was anderes gewohnt. Hinter den Kreuzfahrtfähren kann man fast Wasserski laufen. Die sind ja mit 24 Knoten unterwegs.  

War aber so ganz angenehm. Entschleunigt.

Wir gingen zum Frühstücken wieder ins Marktrestaurant. „Unser“ Tisch war frei und die Kellner begrüßten uns mit Handschlag.


Das Angebot am Buffet entsprach den Erwartungen, allerdings hatte ich den Räucherlachs vergeblich gesucht. Dafür war der Speck zu den Rühr- und Spiegeleiern lecker. Und es gab jede Menge frisches Obst, in mundgerechte Stücke zerteilt. 

Heute war Seetag. Wir waren auf dem Weg nach Madeira. Im Bordprogramm hatte ich einen Tanzkurs gefunden. Ab 11 Uhr frischten wir also unsere Discofox-Kenntnisse wieder auf.

Es hat so viel Spaß gemacht, daß wir uns schon auf die nächste Tanzstunde gefreut haben. 

Danach haben wir dann noch einen Rundgang über das Schiff gemacht. Es ist schon groß. Auf dem Sonnendeck waren alle Liegen belegt. Viele auch nur mit Handtüchern.

Zu Mittag haben wir uns einen kleinen Snack im East Restaurant gegönnt. Nur etwas Obst und Hühnerbrust. Danach wollten wir im Brauhaus das mit Meerwasser gebraute Dunkelbier probieren. Da gab es dann noch einen kleinen Salat dazu. Beides hat gut geschmeckt.


Das wird eine sportliche Reise werden. Am Ende der 45 minütigen Tanzstunde verkündete Joscha, unser Trainer, daß es um 16.30 einen weiteren Discofox-Kurs für Fortgeschrittene geben und danach Langsamer Walzer aufgefrischt werden würde.

Wir waren dabei! 135 Minuten Tanzsport!

Da konnten wir dann ganz entspannt am Abendbuffet Station machen. 

Schließlich ist heute dann auch noch Abend Discofox-Night!!!

 

5.1.

Madeira

Als wir aufwachten, lag das Schiff vertäut am Kai von Funchal. Es war noch dunkel und wir hatten den ersten Blick auf die beleuchtete Küste.

Während wir auf dem Weg zum Frühstücksbuffet waren, standen die Frühaufsteher bereits in der Schlange zum Aussteigen.

Da wir keine Termine hatten, ließen wir es ruhig angehen.






Gut gefrühstückt gingen wir gegen 11 Uhr von Bord. Am Kai standen Taxis und warteten auf Kundschaft. Wir wollten zu Fuß in den Ort, schafften aber nur wenige Meter. Für nur 2, 50€ wurden Plätze in diesem wundervollen Gefährt angeboten.  





Und der Bus brachte uns in wenigen Minuten ins Zentrum von Funchal.

Zuerst besichtigten wir den Mercado de Lavradores:




Im Untergeschoss wurde Fisch verkauft. Leider war das Angebot sehr begrenzt. Es gab ein paar Sardinen, Lachse, Tintenfische und reichlich „Black scabbard fish“.






In den oberen Etagen gab es Obst und Gemüse. Jede Menge unbekannte Früchte waren im Angebot. Jeder Händler bot seine Früchte zum Probieren an. Zuerst war das ja spaßig, aber irgendwann empfanden wir das dann doch etwas aufdringlich.




Nachdem wir unseren Rundgang beendet hatten, suchten wir die Haltestelle der Buslinie 31. Ein Tipp aus dem Internet. Mit diesem Bus wird man für 1,95 Euro den Berg hinauf zum „Jardim botanico“, dem Botanischen Garten befördert.

Eine abenteuerliche Busfahrt erwartete uns. Über eine enge, kurvenreiche Straße führte der Weg bergauf. Lautes Hupen begleitete die Fahrt. Der Busfahrer hatte eingebaute Vorfahrt. Was von vorn kam, musste in Engstellen ausweichen oder zurücksetzen. Hier möchte ich nicht Autofahren… 


Der Park bot viele Fotomotive, obwohl viele Pflanzen nicht in Blüte standen. 

Hier geht es zu den Bildern vom Jardim Botanico

Eigentlich wollten wir vom Botanischen Garten mit der Seilbahn nach Monte. Zum Startplatz der Korbschlitten. Aber aus unerklärlichen Gründen war die Bahn geschlossen. Kein Hinweis, nichts. Also gingen wir wieder zur Bushaltestelle. Den 31´er sahen wir noch von hinten. In einer kleinen Bar gönnten wir uns ein Wasser. Der Kellner zeigte uns auf dem Fahrplan die Verbindungen. Eine Stunde Wartezeit. Na fein…

Plötzlich pfiff der Kellner, winkte uns zu, sprang auf die Straße und stoppte einen Bus. Er meinte, mit dem Bus der Linie 29 kämen wir auch wieder ins Zentrum. Diese Fahrt ging auch erst durch schmale Straßen, aber nicht über die kurvige Straße, sondern direkt auf einer Hauptstraße zurück. 





Die Busse der Linien 20 und 21 fahren nach Monte. Gegen 16:00 Uhr wollten wir noch einmal versuchen, mit dem Bus nach Monte zu kommen. Das Schiff legt ja erst am nächsten Morgen um 5:00 Uhr ab. Wir hatten also noch reichlich Zeit. An der Haltstelle hatte sich eine lange Schlange von Fahrgästen gebildet und die Aussicht auf einen Sitzplatz im Bus schien sehr gering. Es war wohl schon der Feierabendverkehr. Und ca. 1Std. im Bus stehen, bei diesen Straßen, hatten wir keine Lust. So beschlossen wir, zum Schiff zurück zu gehen und nach dem Abendessen noch mal an Land zu gehen. 






Wir gingen wieder ins Marktrestaurant. Es war etwas voller als zu den bisherigen Mahlzeiten. Wir bekamen trotzdem sofort einen Platz. Unsere Kellner sind sehr aufmerksam.

Während des Essens setzte sich ein älteres Paar an unseren Tisch. Die Alte war nur am rumnörgeln. Sie tat, als sei sie besseres gewohnt. Sie beschwerte sich bei ihrer Begleitung, was sie am Buffet alles nicht bekommen hätte und ich glaube Gerd machte sich einen Spaß daraus, mit all den Dingen, die sie vermisste, auf seinem Teller zurück zu kehren. Es wird immer sehr zügig frisch nachgelegt. 

Abends machten wir dann noch einen Spaziergang an der Strandpromenade und viele Fotos vom weihnachtlich beleuchteten Funchal.









6.1.

Morgens um 5 Uhr 30 gab der Kapitän das von uns unbemerkte Kommando „Leinen los“. Wir waren auf dem Weg nach Lanzarote. Es lag der zweite Seetag vor uns. Also konnten wir ausschlafen und ohne Hast frühstücken.

Ab 11 Uhr 30 gab es für eine Stunde Cha-Cha-Cha Grundschritte. Nach kurzer Einweisung waren wir wieder drin. Wir konnten einmal so viele Figuren, dass wir ein Musikstück durchtanzen konnten, ohne eine Figur zu wiederholen. Und es war erstaunlich: Wir haben uns an ganz viel erinnert… 

Zu Mittag gab es dann nur einen kleinen Salat.

Danach haben wir uns Liegen auf Deck 5 gesucht und ein wenig  in der Sonne gedöst.

Herrlich!

Nach der Ruhe kam der Sport: Langsamer Walzer für Fortgeschrittene. Es waren immer nur ein paar kleine Hinweise und die Schubladen im Hinterkopf öffneten sich. Wir haben das alles schon einmal gekonnt. Bald 20 Jahre waren wir nicht mehr richtig tanzen. Und nun fielen die Vorhänge und wir waren wieder dabei…

Sport macht hungrig.

Das heutige Buffet stand unter dem Motto „Alpen“

Um 22 Uhr hat AIDA zum Tanz geladen. Die Offiziere mixten leckere Cocktails in der AIDA Bar, zum Preis 2 für 1,

und wir haben noch ein wenig das Tanzbein geschwungen.

 

7.1.

Von uns unbemerkt erreichte die AIDAsol Arrecife auf Lanzarote. Als wir die Vorhänge öffneten lag das Schiff etwas außerhalb der Stadt am Kai.


Wir hatten für heute einen Ausflug in den Timanfaya Nationalpark gebucht. Vorausschauend die Nachmittagsvariante. Die erste Gruppe war schon unterwegs, bevor wir mit dem Frühstück angefangen hatten.

Wir ließen es ruhig angehen. Die Zeit bis zur Abfahrt verbrachten wir auf Deck 5 in der Sonne. 

Um 13 Uhr ging es los. Etwa 20 Minuten dauerte die Fahrt bis zur ersten Station im Park.
Hier war Dromedar reiten angesagt. Auf dem Parkplatz standen etwa sechs Busse und etliche Pkw. Daneben lagen etwa 100 Dromedare gelangweilt am Boden und warteten auf ihren Einsatz. Der sah dann so aus: Immer jeweils zwei Personen traten rechts und links an ein Tier heran. Auf Kommando setzten wir uns gleichzeitig in den Sitz und wurden angeschnallt. Dann erhob sich das Tier und wir schaukelten hin und her. Als alle Tiere unserer Karawane standen, setzte sich der Zug langsam in Bewegung. Aber statt wie vermutet zu den Feuerbergen, wie beschrieben, drehten wir nur eine kurze Runde und waren nach etwa zehn Minuten am Ausgangspunkt zurück. Das war wie Pony reiten auf dem Kirmes. Echter Touristen Nepp!







Auf dem schaukelnden Dromedar schaffte es gerade mal zwei Fotos von der beeindruckenden Landschaft zu machen.


Mit dem Bus ging es weiter.

Inmitten der Feuerberge befindet sich das Restaurant „El Diablo“. Auf dem Vorplatz bekamen wir Lavagriesel aus einem flachen Loch im Boden in die Hand. Man konnte sich daran die Finger verbrennen, so heiß war das.




Bei der nächsten Station goss ein „Parkranger“ Wasser in ein Loch am Boden. Es dauerte nur wenige Sekunden und eine Dampfwolke schoss aus dem Loch empor. Der Untergrund ist so heiß, dass das Wasser sofort verdampft.





Dann wurde ein Bündel Stroh in eine Grotte am Boden gehalten und auch hier wurde dokumentiert, dass es im Untergrund sehr heiß ist. Das Stroh begann sofort an zu brennen.



Das letzte Highlight war ein Naturgrill. Über einem Loch im Boden lag ein Grillrost und mit Hilfe der heißen Luft aus der Unterwelt wurden aufgelegte Hähnchen und Hähnchenkeulen knusprig gegrillt. 





Es folgte eine atemberaubende Tour mit dem Bus durch die Mondlandschaft der Feuerberge. Über eine schmale Straße führte der Weg durch eine beeindruckende Landschaft. Nebenbei erklärte der Reiseführer die Geschichte der Entstehung der Landschaft. Der Busfahrer hielt an den besonders schönen Stellen immer wieder an,  so dass wir die Schönheiten bewundern konnten. Übrigens saßen Gerd und ich ganz vorn im Bus.












Manchmal fuhr er so dicht an den Abgrund, daß ich mir vorkam wie in der wilden Maus auf dem Dom!


Die ebenfalls angepriesene Weinprobe im weiteren Verlauf der Tour entpuppte sich als Flop. Es gab nur entweder ein Probierglas trockenen oder lieblichen Weißwein. Wer Rotwein probieren wollte, musste extra bezahlen. Das hatte fast unterstes Kaffeefahrtenniveau.






Naja, danach ging es zügig zum Schiff zurück. Um 17.20 Uhr waren wir wieder an Bord. Um 18 Uhr hieß es Leinen los.

Heute war wieder Offiziers-Shaken angesagt. Dort gab es wieder Cocktails 2 für einen.




Nach dem Abendbuffet fand noch eine Tanzveranstaltung unter dem Motto „Tango, Walzer und Co“ statt. Unser Tanzlehrer spielte in der AIDAbar den Discjockey und legte heiße Scheiben auf.

Wir ließen den Abend im Casino ausklingen…

 

8.1.

Santa Cruz de la Palma lautete das heutige Ziel. Wir hatten nichts gebucht und somit wieder alle Zeit der Welt.

Nach einem gemütlichen, ausgiebigen Frühstück erkundeten wir die Hauptstadt von La Palma. Wir schlenderten durch die Gassen und ich konnte jede Menge Fotomotive einfangen… 

Eine bunte Stadt. Wohl die schönste auf dieser Reise.













Über die Berge kamen im Laufe des Tages immer mehr Wolken. Schade.













Ganz oben, am Ende der Stadt, hinter den bunten Häusern, begann ein ausgeschilderter Wanderweg. Den wollten wir eigentlich gehen, aber das machen die Hundebesitzer im Umkreis wohl auch öfters. Der Weg war mit den Hinterlassenschaften gepflastert. Wir kehrten um.



Immer das Schiff im Blick.







Ein schöner Kinder Spielplatz.













Ein ausgetrocknetes Flussbett



Eine schöne Dachterrasse.



Mitten auf der Straße stand ein Nachbau der Santa Maria, das Schiff von Columbus.






Nach einem ausgiebigen Ausflug kehrten wir rechtzeitig zur Kaffeezeit zum Schiff zurück. 

Nach Schwarzwälder Kirschtorte, Käsekuchen und Co haben wir die zugeführten Kalorien gleich wieder in den Tanzkursen Rumba für Fortgeschrittene und Wiener Walzer abgetanzt. 

Und dann ertönte auch schon wieder das Schiffshorn und das Schiff nahm Kurs auf Teneriffa.

 

9.1.

Für Santa Cruz de Tenerife gab es eine „Reisewarnung“.

Vorsicht vor Taschendieben und Trickbetrüger. Also nur kleine Geldbeträge mit an Land nehmen und auf Alles gut Acht geben!




Wir hatten uns auch hier für einen Stadtbummel entschieden. Wie die anderen Hafenstädte auch lag Santa Cruz an einem Berg. Wir schlenderten eine Weile am Hafen entlang und bogen dann ab bergauf entlang des Entwässerungskanals in Richtung Ramblas. Dann die Ramblas entlang bis zum Park. Ich dachte an die Ramblas in Barcelona, aber damit waren diese nicht zu vergleichen. Hier war nichts los.







Die Rambla




Hier fährt auch eine Straßenbahn



Uralte Ficus Benjamini Bäume säumten die Rambla









Im Park Cafe´ gönnten wir uns Cafe´cortado und Wasser.
Danach schlenderten wir durch den Park. Es war eine sehr schöne Anlage.

















Eine haushohe Strelitzie










Einige Bäume im Hafen hatten Strickkleider an.







Danach ging es zurück zum Schiff.



Nach jedem Landgang wurde man nett begrüßt.

Am Nachmittag war dann der letzte Tanzkurs. Wir haben noch einmal alles getanzt, was uns unter der Woche beigebracht wurde. Zum Schluss gab es Sekt und wir verabschiedeten uns von unserem Tanzlehrer. Er wird demnächst auf der AIDAprima sein „Unwesen“ treiben…

Der letzte Abend begann im Marktrestaurant mit einem Farewell Buffet.

Luxus pur:

Eine riesige Torte mit der auf einer Landkarte eingezeichneten Reiseroute begrüßte uns und am Buffet warteten Hummer, Lachs, Kaviar, Rinderfilet, Entenkeulen und Vieles, Vieles mehr darauf, verspeist zu werden.

Es war einfach nur köstlich…

Gegen zehn Uhr abends begann dann die große Abschiedsparty auf dem Pooldeck. Der Kapitän spendierte noch einmal Sekt und dann wurde bis spät in die Nacht Abschied gefeiert.  

Das Schiff hat zwar schon um 18 Uhr abgelegt, Teneriffa blieb aber noch lange in Sichtweite. Von Teneriffa bis Gran Canaria ist es nicht weit, und deshalb nahm das Schiff erst einmal keine Fahrt auf und dümpelte im Ozean so vor sich hin.

 

10.1.

Gran Canaria

Heute heißt es endgültig Abschied nehmen. Um 9 Uhr räumten wir unsere Kabine und dann ging es zum letzten Mal ins Marktrestaurant zum Frühstück.

 Um 12.15 Uhr startete unser Bus zum Flughafen.

Das Einchecken dauerte wieder lange. Man hätte ja, so wie wir, von zu Hause aus die Sitzplätze reservieren können, dann hätte man auch mit 5 Leuten in einer Reihe sitzen können. Das Flugzeug war fast ausgebucht und der arme Mitarbeiter am Schalter hatte seine liebe Not mit nervigen Leuten, die meinten, sie könnten trotzdem erwarten, dass das ganze Flugzeug nach ihren Wünschen umgesetzt wird.  

Naja, irgendwann waren wir dran und auch im System zu finden. Der Sicherheitscheck verlief zügig. Das ursprünglich vorgesehen Gate wurde dann noch kurzfristig geändert, weil unsere Maschine mit einer Stunde Verspätung aus Hamburg gekommen war. Das wird auf diesem Flughafen allerdings nicht per Durchsage mitgeteilt! Zum Glück haben wir das noch rechtzeitig bemerkt. Man sollte an diesem Flughafen also immer mal auf den Anzeigetafeln nachschauen, ob das Gate noch stimmt.

Der Rückflug verlief dann wenig spektakulär. Vom Rückenwind getragen erreichten wir ohne Turbulenzen Hamburg in etwas mehr als vier Stunden. 

Eine tolle Reise ist zu Ende. Das war unsere erste richtige Kreuzfahrt und bestimmt nicht die Letzte! 

„Auf AIDASEHEN!!!!“  Die Abschiedsworte auf AIDA.

 

Nachtrag:

Die Reise war bestens organisiert. Mit Ausnahme der Panne bei Condor hat alles super geklappt.

Das Bordpersonal war überaus freundlich. „Unsere“ Kellner sehr aufmerksam.

Wir haben im Marktrestaurant immer einen Platz bekommen und das Angebot an Speisen übertraf am Ende bei weitem die Erwartungen.

Und daß über 2000 Passagiere an Bord waren, ist uns gar nicht aufgefallen.

Ich hatte Reisetabletten gegen meine Seekrankheit dabei, aber ich habe nicht eine gebraucht, obwohl das Schiff ab und zu mal geschaukelt hat.















 
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