Gerd-und-Iris
  Westeuropa September 2018
 

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Westeuropa vom 16.9.18 bis 1.10.18



Heute starten wir mit der AIDAcara von Hamburg nach Mallorca. Das erste Mal durften wir nördlich der Elbe einchecken, am Terminal in der Hafencity. Unsere Tochter hat uns zu Hause abgeholt und zur vorgegebenen Check-in-Zeit am Pier abgesetzt. Im Terminal erwartete uns eine lange Warteschlange. Nach etwa einer dreiviertel Stunde kamen wir endlich auf das Schiff und konnten unsere Kabine 4221 beziehen. Diese Kabine bewohnten wir auch auf unserer Grönland Reise.  Um 18:00 Uhr legten wir ab und fuhren los  Richtung Süden. Es war sehr schönes Wetter mit einem traumhaften Sonnenuntergang. Leider hatte ich keine Kamera mit an Deck.

17.9.

Seetag Richtung Dover.



Gleich am ersten Tag hat uns der Housekeeper mit einem Handtuch Kunstwerk überrascht. 

18.9.

Dover 

Eigentlich wollten wir von Bord gehen, aber hier wehte ein heftiger Wind mit Böen der Stärke 9. Das Schiff musste  von einem Schlepper an der Pier gehalten werden, damit die Taue nicht reißen.



Teilweise war die Gangway nicht begehbar. Wir haben uns entschlossen, auf dem Schiff zu bleiben, damit wir im worst case drauf sind. Gegen Abend wurde der Wind schwächer  und mit etwas Unterstützung eines Schleppers konnten wir die Hafenausfahrt problemlos passieren.  









19.9.

Honfleur

Ein hübscher, kleiner Ort in der Normandie. Hier waren wir schon einmal während unserer Metropolen Tour, mit der AIDAprima, im Dezember 2016. Der große Unterschied ist, dass die Prima in Le Havre angelegt hat, die Cara aber, weil sie viel kleiner ist, direkt im Hafen von Honfleur festmachen konnte.


So schlenderten wir vom Anleger in den Ort und erkundeten die kleinen Gassen. Wie immer waren dort, wo man gute Fotos hätte machen können, Autos oder Menschen im Weg.










Kleine Pause mit Crèpe und Kaffee.

Heute gab der Kapitän eine Routenänderung bekannt. Eigentlich wollten wir nach Guernsey und sollten morgen in St. Peter Port ankommen. Da für dort aber starker Sturm vorher gesagt wurde und deshalb das Tendern zu gefährlich gewesen wäre, sollte es nach Santander gehen. Auch nicht schlecht, ein spanischer Hafen mehr. Morgen haben wir nun einen Seetag durch die Biskaya, die ja für unruhige See bekannt ist. Der Kapitän hat es sehr vorsichtig formuliert: Es könnte Schiffsbewegungen geben.

20.9.

Seetag

Es hat die ganze Nacht geschaukelt. Gleich nach dem Aufstehen nahm ich eine Tablette. Aber mein Magen war zu leer. Mir ging es nicht gut. Ich war seekrank. Gerd ging erst einmal alleine in das Restaurant um eine Kleinigkeit zu essen, ihm war auch nicht gut. Er brachte mir zwei trockne Brötchen auf die Kabine. Schon beim Essen im Liegen, verspürte ich eine Besserung. Dann nahm ich eine zweite Tablette. Danach gingen wir noch einmal gemeinsam zum Frühstück, mittlerweile war es schon 10:15. Bis 11:00 ist das Restaurant geöffnet. Nach einem guten Frühstück mit Speck und Eiern ging es mir wieder besser.

 

21.9.

Santander


Wir hatten den ganzen Tag Zeit  und so ließen wir den „Eiligen“ den Vortritt und gingen erst gegen 11 Uhr von Bord. Als erstes haben wir den Markt besucht. Einfach toll dieses Angebot an frischen Lebensmitteln. Gerd ist vor allem immer von den vielen Fischen begeistert.



In einem kleinen Cafe an der Hafenpromenade gönnten wir uns einen Café Cortado y agua sin gas.



Wie schön, wir sind in Spanien. Wir spazierten zur Peninsula de la Magdalena und genossen für eine Weile die Sonne am Strand.





Danach fuhren wir mit dem Linienbus zurück ins Zentrum. In der Makthalle, Mercado del Este, probierten wir Pinchos morunos, maurischer Fleischspiess. Danach ging es zurück zum Schiff.



Palacio de Festivales de Cantabria



Ein kleines, blaues Haus.

Das war ein schöner Tag in Santander, in der Stadt, auf dem Markt und am Strand.

 

22.9.

A Coruña

Früher fuhr hier mal eine Straßenbahn. Die Oberleitungsmasten dienen heute als Laternenmasten.



Also haben wir den Linienbus zum Herkules Turm genommen. Der Turm in A Coruña ist der älteste Leuchtturm der Welt. Tolles Fotomotiv, aber hier sind zu viele Touristen. Die Passagiere von zwei Kreuzfahrtschiffen und viele spanische Wochenendausflügler tummelten sich auf dem Gelände. 


Aber es gibt hier einen Wohnmobilstellplatz. Den werden wir 2020 einmal besuchen.






Wir schlenderten durch die kleinen Gassen zurück in Richtung Hafen.



Das Rathaus am Maria Pita Platz





Irgendwann stellte sich der kleine Hunger ein und im „Restaurante Paladar y Tomar“ lockte die Speisekarte mit  Zamburiñas (Jakobsmuscheln) und Pulpo (Tintenfisch). Als Postre (Nachtisch) gab es etwas typisches aus der Region. Brot mit einer süßen Karamel Creme und Eis. Das war alles sehr lecker. Café und Hierbas rundeten den Imbiss ab. 






Es war ein schöner und sonniger Tag in A Curuña.



Die Galerie Häuser am Hafen. Die Glasfassaden vor den Balkonen schützen vor Wind und Wetter.



In der Stadt war viel los, Kunsthandwerkermärkte, live Musik und dann kamen wir noch an einer Food Truck Meile vorbei. Dort duftete es herrlich nach Essen. Wir waren aber satt und schauten uns nur die interessanten Fahrzeuge an.









23.9.

Porto

Heute haben wir in Leixoes angelegt, einem Vorort von Porto. Mit dem Linienbus sind wir ca. 55 Minuten nach Porto gefahren. Wir waren vor drei Jahren schon einmal hier und kannten uns etwas aus. Da Sonntag war, war die Stadt sehr voll. Es wurde auch sehr warm. Wir beschlossen, uns hier nicht so lange aufzuhalten. Wir gingen zu den Quais in der Altstadt, fuhren mit der Zahnradbahn wieder hoch und gingen auf die Ponte Luis 1. Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg mit einer kleinen Pause in einem Café. Wir waren total durchgeschwitzt. Zurück an Bord relaxten wir etwas und bereiten uns dann auf die Kitchen Party vor. Da sollte es 13 Gänge und diverse Getränke in der Bordküche des Selektion Restaurants mit dem Chef de cuisine Danilo Schulz geben.

Ab 22.00 Uhr öffnete dann die legendäre Haifischbar ihre Pforten oben auf dem Pooldeck. Es wurden Shantys gesungen.

Danach spielte der DJ fetzige Musik.

Erst Kitchen Party dann Pool Party, das war ein geiler Abend! Wir haben bis nachts um 1:00 Uhr getanzt.

 

24.9.

Lissabon

Heute Morgen sind wir bei aufgehender Sonne in Lissabon eingelaufen.

Wir wollten nach Sintra. Im Hauptbahnhof, direkt gegenüber vom Anleger haben wir uns ein Tagesticket für sämtliche Verkehrsmittel gekauft. Dann sind wir mit der Metro zum Bahnhof Cais do Sodre gefahren und haben den Zug nach Sintra gesucht. Dummerweise haben wir uns verguckt. Von hier fahren die Züge woanders hin. Wir fuhren also nicht nach Sintra. Aber wir hatten trotzdem Glück. Vor dem Bahnhof hielt eine fast leere! Electrico (die alte Straßenbahn) nach Belem. Wir sind eingestiegen und hatten ein Vergnügen der besonderen Art… und Erinnerungen an unsere Kindheit, als auch in Hamburg noch die Straßenbahn fuhr. In der Nähe der Endstation befindet sich die Konditorei „Pasteis de Belem“, wo die besten Natas der Welt gebacken werden sollen. Draußen auf der Straße war eine lange Schlange. Anzustehen hatten wir aber keine Lust. (Es soll möglich sein, die Wartezeit zu verkürzen, indem man sich drinnen an einen Tisch setzt und einen Kaffee bestellt. Angeblich bringen die Kellner dann auch Natas zum Mitnehmen an den Tisch.)

Zurück sind wir mit einer modernen Straßenbahn zum Bahnhof Cais do Sodre gefahren. Mittlerweile waren sehr viele Touristen unterwegs und die alten Bahnen hoffnungslos überfüllt. Gegenüber vom Bahnhof befindet sich eine Markthalle (Time out Market Lisboa) mit vielen kleinen Imbissständen. Dort wurden jede Menge leckere Spezialitäten zu zivilen Preisen angeboten. Wir haben uns dort leckere Natas für einen Euro das Stück gegönnt. Die waren noch warm. Wir sind dann zu Fuß zurück zum Schiff gelaufen. Am Abend hat auf dem Pooldeck eine portugiesischen Volkstanzgruppe gesungen und getanzt. Es war immer noch sehr warm. Um 22.30 Uhr noch 27,8 Grad. Zum Glück ist das Schiff klimatisiert. Das Schiff bleibt auch über Nacht in Lissabon.

 

25.9.

Lissabon

Am Kai lagen vier Kreuzfahrtschiffe! Da wollten wir uns nicht durch die Gassen drängeln. Also beschlossen wir mal mit dem Tuk Tuk zu fahren. Wir trafen vor dem Schiff ein Ehepaar, das dieselbe Idee hatte und so taten wir uns zusammen. Wir wollten auf die andere Seite des Tejo zur Christus Statue. Schnell waren wir uns mit dem Fahrer eines Tuk Tuk handelseinig. 30€ pro Person für ca. zwei Stunden. Und dann ging es los.Ein tolles Abenteuer! Zuerst durch die vollen Gassen und dann über die Brücke Ponte 25 de Abril.  Mit dem Tuk Tuk auf der Autobahn! (So eine Ape schafft wohl 40 km/h. Mit fünf Personen an Bord war das Teil vor allen an den Auffahrten zur Brücke ganz schön gefordert.) Wir erreichten sicher das andere Ufer des Tejo und fuhren auf den fast leeren Parkplatz bei der Christus Statue. Es waren nur wenige Besucher dort. Mit dem Fahrstuhl ging es schnell zur Aussichtsplattform. Was für ein Ausblick.

Unser TukTuk hat auf uns gewartet und brachte uns auf dem gleichen Weg zurück zum Schiff. Zum Auslaufen um 14.00 Uhr wurde Currywurst gereicht und die Offiziere haben leckere Cocktails gemixt.

Es war immer noch sommerlich warm, über 30 Grad. Über die Brücke sind wir vorhin noch mit dem Tuk Tuk gefahren.

 

26.9.

Cadiz

Heute sind wir in Cadiz, dem südlichsten Punkt unserer Reise. Neben der kleinen AIDAcara liegt noch die große Costa Favulosa im Hafen. Dementsprechend voll ist es im Zentrum der Stadt. Wir wollten uns die Kathedrale ansehen. Aber dort waren viele Touristen und man sollte für eine besondere Ausstellung hohen Eintritt bezahlen. Das war nicht unser Ding und so zog es uns zum  Mercado Central. Dort trafen wir den Chef de Cuisine, Danilo Schulz. Er war mit seinem Hackenporsche Einkäufe erledigen für das heutige Abendmenü. Heute ist das Thema Spanien im Selection Restaurant. Er hat uns verraten, dass es u.a. Bacalao gibt. Wie gut, dass wir schon reserviert hatten! Wir schlenderten dann fernab der Touristenpfade weiter durch einen schattigen Park. Es ist auch hier sehr heiß. In einem kleinen Café relaxten wir etwas. Der Kellner hat uns auf Nachfrage eine Tapas Bar empfohlen, wo es Secreto de cerdo iberico gibt. Das „Meson Cumbres Y Mayores“ Eine tolle Tapas Bar, sehr authentisch, nur mit Einheimischen. Wir waren die einzigen Touristen. Auch dafür machten wir diese Reise. Pimientos rellenos und Secreto de cerdo iberico, danach das Übliche. Total glücklich und zufrieden kehrten wir zurück zum Schiff. Wir fahren jetzt auf die Straße von Gibraltar zu, bei Windstärke 12

 

27.9.

Seetag

Heute ist Seetag. Der Kapitän hat ca. 3 Meter hohe Wellen vorhergesagt. Wir kannten ihn schon von unserer letzten Reise und wussten, dass er alles schön redet und zur Untertreibung neigt . Die Wellen kommen teilweise sehr bedrohlich auf unser Fenster auf Deck 4 zugerollt. Das sind definitiv mehr als 3 Meter! Das Schiff wird gerade ordentlich durchgerüttelt. Die Wellen knallen so laut gegen die Bordwand, als wenn uns jedes Mal ein Lastwagen rammt. Bis eben brauchten wir noch keine Tabletten, aber jetzt haben wir doch vorsorglich jeder eine genommen.

 

28.9.

Valencia.

Tja, oft gibt es auf Schiffen ja Magen-Darm Erkrankungen. So auch hier und Gerd hat es mal wieder erwischt. Wir waren nur kurz in der Stadt und hatten ein wenig das „Valencia feeling“. Nun waren wir wieder zurück. Wir hatten vom letzten Jahr noch eine Bus Fahrkarte, da waren noch 4 Fahrten drauf passte genau.

 

Tschüss Valencia wir kommen bestimmt bald wieder.

 

Morgen sind wir in Palamos, hoffentlich geht es Gerd dann wieder besser.

 

28.9.

Palamos

Die kleine AIDAcara ist hier ganz groß. Am liebsten hätte ich  jetzt meine Koffer gepackt und wäre vom Schiff gegangen und hier geblieben.

Wir sind an den Strand gegangen und ich habe mich hier in die Fluten gestürzt. Ein letztes Mal in diesem Jahr im Mittelmeer gebadet, das letzte Sonnenbad in Spanien genossen  und den letzten Sonnenbrand (Gerd) geholt. Danach haben wir uns noch etwas im Ort umgesehen und eine Kleinigkeit gegessen, Calamares a la plancha y patatas bravas in der Bar Tramuntana in Palamos. Das war heute ein schöner Tag und das schönste Ziel für uns. Es war wie nach Hause kommen.

Deshalb mussten wir diese Kreuzfahrt auch machen, Portugal und ganz viel Spanien und Palamos! Es war das erste AIDA Schiff, welches Palamos angelaufen hat und die Cara hat jetzt eine Hafenplakette mehr in ihrer Galerie.

 

30.9.

Mahon

Heute wird es sportlich: Es heißt Treppen steigen!  Mahón, Menorca. Impressionen aus Mahon, von unserem Stadtrundgang inklusive Flohmarkt.

 

1.10.

Palma de Mallorca

Endstation. Das Ziel der Reise war erreicht. Nach dem Frühstück ging es per Shuttlebus zum Flughafen und dann ohne besondere Vorkommnisse nach Hause.

Es war wieder eine tolle Tour und wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter!!!

 

 


 
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