Gerd-und-Iris
  Kurztrips Sommer 2013 und der Abschied
 



Kurztrips im Sommer 2013 und der Abschied im Oktober 2013



Wir hatten auch in diesem Jahr während der Hauptsaison im Juni/Juli Urlaub.

Da zu dieser Zeit das Wetter hier im Norden so außergewöhnlich schön war, hatten wir gar nicht das Bedürfnis zu verreisen.

Wir genossen das schöne Wetter überwiegend zu Hause und unternahmen nur zwei Kurztrips mit unserem Wohnmobil und einen mit dem PKW.

Einer spontanen Idee folgend fuhren wir mit unseren Kindern für eine Woche im PKW nach Pals und wohnten dort auf dem Campingplatz in einem Bungalow.

Nachts um 2:00 los und nachmittags um 17:00 dort, mit 4 Fahrern kein Problem.






Es war eine schöne Woche.


Mit dem Wohnmobil besuchten wir unsere Freunde in Nordeck für zwei Tage.


Und dann waren wir noch zwei Tage in Schleswig auf dem Stellplatz am Hafen




und sind anschließend zur Ricklinger Bierbrauerei gefahren, um dort die leckeren Bierspezialitäten zu probieren. Wir haben natürlich vorher gefragt, ob wir auf dem Parkplatz übernachten dürfen.








Im September waren wir mit dem Wohnmobil noch einmal für zwei Wochen in Pals.

Auf dem Anhänger zum ersten Mal unsere beiden Motorräder dabei. Gerd hat jetzt eine Kawasaki VN 800 Classic und ich meine Kawasaki ER 6N. Endlich konnte ich nun dort auf meinem eigenen Motorrad fahren.



Unsere Kinder waren mit Freunden auch wieder dort.

Das Wetter war gut und so haben wir einige Touren mit den Motorrädern gemacht. Das Meer war vom Sommer noch schön warm, so dass man auch noch baden konnte.


Am 15.9. verließen wir am Abend den Campingplatz und fuhren zum Restaurant Can Bach, um dort noch einmal genüsslich in einem schönen Ambiente zu speisen.




Das letzte Foto von unserem Gespann.

Am 16.9. um 8:00Uhr machten wir uns auf den langen Heimweg. Abends kamen wir wie üblich spät in Breisach an. Wir versorgten uns bei MC Donald mit einigen Spezialitäten und fuhren dann auf den Stellplatz am Rhein, um dort zu übernachten.

17.9. Um Punkt 8:00 Uhr kommt laut hupend der Bäcker vorgefahren. Man muss schnell sein, um seine Brötchen zu bekommen. Er hat nicht viel Zeit und nach ca. 10 Min. ist er wieder verschwunden.

Nach dem Frühstück starteten wir unsere zweite Etappe.

Wir kamen gut voran.

Ca. um 18:30 im Dreieck Hannover Nord, ich saß am Steuer und sinnierte so vor mich hin, was ich mir denn zu essen bestellen könnte, wenn wir zu Hause sind, heulte plötzlich der Motor auf. Ich dachte, dass der 5.Gang mal wieder herausgesprungen ist, das passiert ja ab und zu mal. Ich trat die Kupplung, schaltete in den 5.Gang und ließ das Pedal wieder kommen. Nichts tat sich, ich gab Gas, aber es übertrug sich nicht auf die Räder. So konnte ich nur noch auf den Standstreifen rollen.

Da standen wir nun, mitten im Dreieck, zwischen zwei Autobahnen.

Gerd rief beim ADAC an. Nach einer Stunde kam endlich der Abschleppwagen. Wir waren total genervt, weil wir schon wieder abgeschleppt werden mussten. Das hatten wir doch erst im letzten Jahr in Südfrankreich!

Hoffentlich ist es nicht wieder das Getriebe!

Die Begrüßung von der Empfangsdame der Autowerkstatt war nicht gerade freundlich.

Die wollte von uns nun genau wissen, was an unserem Fahrzeug kaputt ist!

Ja, das wüssten wir auch gerne!

Sie schaute in die Papiere und meinte nur: „ Ach, Baujahr 92, das ist ein wirtschaftlicher Totalschaden!“

Sensibel und mitfühlend wie ein Pflasterstein!

Wir waren echt sauer.

Nach langem hin und her sollte das Wohnmobil aber dann doch in unsere Werkstatt gebracht werden. Die Profis im Auftrag des ADAC luden unser Wohni zunächst auf einen Abschleppwagen auf, stellten fest, dass es zu weit hinten über hing und der Anhänger nicht mehr hinter passte. (Über die Höhe des Gefährts haben sie gar nicht nachgedacht).Also wieder abgeladen.

Bei dem nächsten Abschleppwagen, kam Das Wohnmobil mit den Vorderrädern in die „Brille“ und der Anhänger mit den Motorrädern auf die Ladefläche.

So wurden wir dann endlich nach Hause gefahren. Nachts um 1:00 kamen wir in dem Dorf an, wo sich der Hallenstellplatz für unser Wohnmobil befindet. Hinter der Halle wurde es abgeladen. Unser Sohn war so nett und hat uns abgeholt. Wir packten nur die nötigsten Sachen um, und fuhren endlich nach Hause!

Unser Schrauber war zu der Zeit selber im Urlaub, so konnte er erst zwei Wochen später mit der Reparatur beginnen.

Zum Glück war es nur die Kupplung und die Reparatur wurde nicht allzu teuer.

Aber unser Entschluss stand schon vorher fest. Wir werden uns von unserem Wohnmobil trennen!

Wir haben einfach nicht mehr den Nerv dafür, uns immer vor einer Reise zu fragen ob wir überhaupt ankommen oder heil nach Hause kommen.

Wir sind nun einmal keine Schrauber und immer auf Hilfe angewiesen. Es wird uns jetzt einfach zu teuer.

Als ich meiner Chefin beiläufig erzählte, dass wir uns von unserem Wohnmobil trennen wollen, war sie sofort Feuer und Flamme und meinte, dass wir es noch nicht im Internet anbieten sollen.

Genau so etwas suchten sie! Ich fragte noch: So eine alte Kiste? Ja, sagte sie, nur für Kurztrips. Ihr Partner ist Lackierer und sein Bruder KFZ-Meister mit eigener Werkstatt. Also genau das Richtige Umfeld für unser Wohni!

Am Sonntag den 13.10. haben sie es sich angesehen, Probe gefahren und noch am selben Abend mitgenommen.

Na ja, ein bisschen Wehmut war schon dabei, als wir nur noch die Rücklichter gesehen haben.

Aber es ist ja nicht aus der Welt. Ich weiß, dass es in gute Hände gekommen ist und keine langen Strecken mehr fahren muss.

 

 

Aber ohne Camping geht ja gar nicht! Schon am 4.10. haben wir uns einen Wohnwagen gekauft.

Ein Hobby 440 SF BJ.2007. Den kann unser Opel Astra ziehen.



Der Wohnwagen verursacht nicht so hohe Kosten wie ein Wohnmobil.

Wir werden in Zukunft weiterhin Rundreisen unternehmen. Der einzige Nachteil ist, dass wir unsere Motorräder nicht mehr mitnehmen können.




 
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