Gerd-und-Iris
  Pals August September 2008
 



Pals 21.8.2008 - 12.9.2008


Endlich mal wieder ... Urlaub!!!

Dieses Mal sollte es keine Rundreise werden, sondern wir wollten unseren gesamten dreiwöchigen Urlaub in Pals verbringen, davon Zwei Wochen mit unserer Tochter und Schwiegersohn.

Auch mit dem Wohnmobil kann man fast drei Wochen auf einem Campingplatz verbringen.

Es ist sehr erholsam.


21.8.

Ohne Zeitdruck packten wir die letzten Sachen zusammen und fuhren gegen 16,00 Uhr zum Proviantkauf zu Aldi. Danach nahmen wir unser „Mittagessen“ bei MC ein und besorgten uns bei Praktiker in Eidelstedt noch schnell zwei Ladungssicherungsnetze für unseren neuen Anhänger. Nur mit Bändern hätte die Plane wohl die Fahrt nicht heil überstanden. Der Hänger sah jetzt vernünftig aus und wir machten uns gegen 18.00 Uhr mit ruhigem Gewissen auf den Weg.

Nach zügiger Fahrt erreichten wir gegen 22.00 Uhr den Campingplatz Seepark bei Kirchheim in Hessen.  

Die „Oma“ empfing uns freundlich und nahm uns 10 Euro für den Stellplatz ab.


22.8.

Ausgeruht und gesättigt, nach dem Frühstück bei McDo am Kirchheimer Dreieck, fuhren wir gegen acht weiter.

Etappenziel war der Campingplatz „Le temps libre“ an der Autobahnabfahrt Chanas. Der Platz akzeptiert Campingcheques. Aber wehe man kommt nach 20.00 Uhr. Da wird man wie Luft behandelt. Die Rezeption hatte gerade zu und man schickte uns ins Restaurant. Die Kellnerin beantwortete die Frage nach einem Stellplatz mit einem blöden Blick und sagte wir sollten zur Rezeption gehen. Auf den Hinweis, dass dort zu sei, drehte sie sich weg und ging!

Wir auch!!!

Nach kurzer Suche fanden wir den Campingplatz Beausejour in der Route de Grenoble in Chanas 500 Meter von der A7 entfernt. Der „Portier empfing uns freundlich, wir bekamen einen Stellplatz, bestellten Baguette und Croissants und gingen früh schlafen. Die Übernachtung kostete 12,40 Euro (ohne Strom).

Übrigens regnete es in Frankreich recht heftig und wir standen wegen einer Baustelle auf der A 36 zwischen Mühlhausen und Belfort längere Zeit im Stau.


23.8.

Samstags sind die Autobahnen in Frankreich voll. in den Sommermonaten besonders und wehe man ist in der falschen Richtung unterwegs. Samedi Noir heißen die Tage an denen der Urlaub anfängt und auch aufhört. Zum Glück fuhren (standen) die Franzosen Ende August in Richtung Paris. Wir hatten nach Süden zwar auch dichten Verkehr mit Stop and Go aber wir schafften es doch zu um 16.00 Uhr nach Pals.

In der Anmeldung des Campingplatzes Interpals begrüßten Manel und Louis uns mit den Worten:

„Willkommen zu Hause, Familie H.....“

und so fühlten wir uns auch.

Wir parkten unser Wohni in Parzelle 418 ein (mit freiem Blick auf den Satelliten Astra), bauten das Zelt für Svenja und Alex auf, sagten bei Angela und Oliver „Hallo“, machten uns frisch und gingen bei Carmen und Miguel essen.


24.8.

Svenja und Alex kommen heute Abend in Barcelona mit dem Flieger an.

Nach dem Frühstück wollten wir mit dem Roller nach Girona, um einen Mietwagen abzuholen (Svenja hätte mit dem Mietauto von Hertz in Barcelona nicht fahren dürfen).

Wir kamen ca. 5 Kilometer weit. Dann ging der Motor aus und wollte nicht wieder anspringen. Panik? Nein!

Unser Neffe Holger machte mit seiner Familie Urlaub auf dem Campingplatz Playa Brava . Wir erreichten ihn über Handy und zufällig war die Familie gerade auf der selben Landstraße unterwegs wie wir. Nach fünf Minuten war Holger da und wir hatten ein Ersatzfahrzeug.

Nach kurzer Zeit (Familie zum CP gebracht) ging es nach Girona. Es war gar nicht so einfach im Flughafenparkhaus einen Platz für einen Geländewagen zu finden, aber nach einigem Suchen waren wir doch erfolgreich.

Bei Europcar bekamen wir einen flotten neuen Seat Ibiza. 3000 km gelaufen. Toller Flitzer. Wir brachten Holgers Auto zurück. Er wollte auch noch den Roller zum CP zurückbringen. Zusammen holten wir den Hänger und fuhren zur Tankstelle, wo Gerd den Roller abgestellt hatte. Dort sprang der Roller an, als wäre nicht gewesen. Das war jetzt fast ein wenig peinlich. Naja, trotzdem zurück auf den CP.

Nach kurzer Pause fuhren wir von Pals nach Barcelona.

Das Flugzeug hatte Verspätung. Um 20.15 Uhr kamen Svenja und Alex in Barcelona an. Nach zügiger Fahrt holten wir uns um 22.30 Uhr beim Hähnchengrill am Kreisel in Pals noch was außer Haus.



Platz 418 Weg 4



Unser flotter Flitzer

Jetzt fängt der Strandurlaub richtig an!



Svenja hat ihren Alex doch tatsächlich ins Wasser bekommen!


Ausflug nach Pals

Pals ist eine ehemalige Seeräuber Festung und liegt auf einem Hügel nicht weit vom Meer entfernt. Heute ist dieser Ort sehr schön restauriert und sehenswert.









Oben angekommen, hat man einen schönen Ausblick bis zum Meer. Früher, als die Bäume noch nicht so hoch waren, war dder Ausblick noch schöner, heute muss man sich schon auf die Mauer stellen.






Eis essen in L´Estartit


dort schmeckt das Eis besonders lecker.

28.8.

Als "Dankeschön", weil Holger so hilfsbereit war, luden wir seine Familie zum Grillen ein.







Restaurant Can Bach
Hier kehren wir immer ein, wenn wir in Pals sind.







Vorspeise: Entenschinken,Thunfisch und gegrillte Paprika



Hauptgericht: Entenkeule Pommes und Gemüse

3.9.

Einmal wollten wir dann doch noch einen Ausflug machen. Wir fuhren zum Vulkan Santa Margarita in der Zona Volcanica de la Garroxta bei Olot. Nach eineinhalb Wochen Strand und Meer ist mal gut etwas anderes zu sehen. Bei der Wanderung zum Krater muss man aufpassen, dass man auf dem Geröll des porösen Vulkangesteines nicht ausrutscht. Von Pals fährt man zwei Stunden in diese schöne Gegend.



Der Aufstieg



Der Blick vom Kraterrand in den Vulkan



Der Abstieg



Vulkan Gestein







Auf dem Rückweg haben wir dann ein Picknick am Estany de Banyoles, einem Kratersee, gemacht.



Wir konnten uns leider nicht einigen, ob wir alle ins Wasser gehen. Die Männer hatten keine Lust, wir Mädels haben dann nur die Füße ins warme Süßwasser gehalten. Am Abend haben wir dann Hähnchen im Hühnergrill gegessen. Früher waren die richtig gut: Über Holzkohle gegrillte gut gewürzte Hähnchen – heute ist das mehr Touristenspeisung. Während wir aßen, türmten sich am Himmel interressante Wolkenformationen auf. Die Gewitter kamen aber nicht bei uns an.








5.9.

Abends fuhren wir nach Begur. Von dort hat man einen schönen Ausblick über die Bucht von Pals. Leider war es bewölkt und von der Sonne nichts zu sehen. Es war sehr schwül.



In Begur fand gerade ein Kubanisches Fest statt. Wir schlenderten noch etwas durch die Gassen und sahen uns das bunte Treiben an.













Unsere Lieblings Beschäftigung am Abend war das Spiel "Siedler von Catan"

6.9.

Um 13.25 Uhr war der Abflug des Air Berlin Fliegers von Svenja und Alex. Nach dem Frühstück brachten wir die Beiden zum Flughafen nach Barcelona. Ohne Stress gelangten wir ans Ziel. Wir fuhren über den Roda de Dalt, der durch die Stadt führt.



Der Abschied fiel schon ein wenig schwer, es war ja eine kurzweilige Zeit.

Aber eingecheckt und durch die Sicherheitskontrolle und weg waren sie.



Wir fuhren ins Outlet Center La Roca Village an der A7. Dort gibt es Designer-Klamotten zu erheblich reduzierten Preisen. Die Rabatte sind ja ganz ordentlich, aber die Ausgangswerte sind so hoch, so dass uns der reduzierte Preis auch noch zu teuer war. Wir beließen es beim gucken. Aber wer auf Markenware steht, ist dort gut aufgehoben.







La Roca Village

Zurück in Pals bauten wir das Zelt ab und räumten die Sachen von Svenja und Alex weg.


7.9.

Das Auto musste zurück nach Girona. Gerd fuhr mit dem Roller voraus, ich etwas später hinterher.

Wir hatten die Strecke abgesprochen, aber ich hab ihn nicht eingeholt. Der Roller lief problemlos. Auch die Rückgabe bei Europcar war unproblematisch. Wir parkten den Wagen im Parkhaus. Am Schalter fragte man uns, ob der Wagen heil und voll getankt sei. Wir bejahten die Frage und bekamen einen unleserlichen Stempel auf unser Vertragsexemplar sowie den Hinweis, dass die Gebühren für den Zusatzfahrer noch in Rechnung gestellt würden. Später entzifferten wir den Stempelaufdruck: „Wir ermächtigen Europcar das Auto während unserer Abwesenheit durchzusehen und für etwaige Schäden aufzukommen.“

Aber wir hatten dem Auto ja zum Glück keine Schäden zugefügt.

(Bisher wurde noch nicht vom Konto abgebucht)

Zurück nach Pals wollten wir mit dem Roller eine schönere Strecke, als über die vielbefahrenen Landstrassen, fahren.
Wir fuhren die GI 664 von Cassa de la Selva nach La Bisbal. Eine schöne kurvige Strasse über einen Berg. Von dort oben kann man bis zum Playa de Pals sehen.





Nach der Abreise von Svenja und Alex fühlten wir uns richtig einsam, es war nun viel ruhiger.
Mit dem Roller fuhren wir noch einmal bei Sonnenschein nach Begur



Wir machten eine schöne Radtour.



durch die Reisfelder



über Mas Floris






Ein Botanischer Garten eines reichen Franzosen

und eine Pause in Masos de Pals im Can Bernabe, dort gibt es leckeres Dunkelbier vom Fass.



Wir angelten, und haben sogar einen Fisch gefangen!



Ein Drachenkopf, er war aber zu klein für eine Mahlzeit und durfte wieder ins Meer.

Marktbummel in Toroella de Montgri









Treffpunkt der Pensionistas in Toroella


10.9.

Langsam mussten auch wir an die Rückreise denken und das bedeutet abbauen und einpacken, ein letztes Mal an den Strand, duschen und tschüß sagen und dann sind wir abends um 18.00 Uhr aufgebrochen.

Die erste Etappe umfasste ca. 6 KM bis nach Carretera Peratallada km 6 17256 Sant Feliu de Boada.

Wir sind ins Can Bach zum Abendessen haben dort übernachtet und sind am







11.9.

um acht auf der Piste gewesen. Die Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse und wir waren abends um 20.30 Uhr in Breisach.

Es fing an zu regnen...


12.9.

Wieder um acht machten wir uns auf in Richtung Herbolzheim (Schottisches Frühstück).

Es regnete nicht mehr, es schüttete. Unterwegs hatten wir dann auch noch einen Stau der besseren Sorte bei der Autobahnbaustelle, wo die Kinder so nett sagen, dass sie 10 Km lang ist, und wenn man dann schon viele Kilometer davor steht...

Um 20:00 Uhr waren wir zu hause.











 
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