Gerd-und-Iris
  Portugal Spanien April Mai 2015
 


Portugal und Spanien vom 11.4. - 11.5.2015





11.4.

 

Auf dieser Reise wollen wir fast die gesamte Iberische Halbinsel umrunden.

Wir starten um 9:30 Uhr und haben freie Fahrt durch den Elbtunnel!

Über die A1 wollten wir Richtung Luxemburg. Mittags machten wir Pause bei Burger King auf der Raststätte Drammer Berge.

Trotz starken Verkehrs kamen wir gut voran. Dann lotste uns das Navi mitten durch Luxemburg. Das hat uns viel Zeit gekostet, aber nun kennen wir auch den dortigen Hauptbahnhof…

Wir übernachteten auf dem Campingplatz Les Breuils in Verdun.



 

12.4.

Ab 8:00 Uhr gab es Baguette. Bei Nebel starteten wir wieder um 9:30 Uhr.



Gemütlich fuhren wir 697 Km auf fast leeren Autobahnen und um 18:15Uhr erreichten wir den Campingplatz Valle de Boutonne , den kennen wir schon. Es sind noch 23 Grad.


13.4.

Start nach dem Tanken und Einkaufen im nahen Supermarkt Intermarche um 10:45 Uhr. Es wurde schnell warm, um 12:00 Uhr waren schon 26 Grad. Über San Sebastian ging es in Richtung Burgos.
Ankunft um 18:45 Uhr auf dem Campingplatz Fuentes Blancas .
Ein schöner Platz mit großen Parzellen. Wir durften uns eine aussuchen.



 

14.4.

Nach dem Frühstück gingen wir zu Fuß in die Altstadt. Immer am Fluss entlang.







Und dann irgendwann rechts herum. Wir bummelten durch die Gassen und pilgerten sogar ein kurzes Stück über den Jakobsweg, der hier mitten durch die Stadt führt.




Der Jacobsweg



Bunte Häuser



Die Kathedrale






Arco de Santa María



Plaza Mayor





Laufen macht hungrig. Ich hatte einen Tipp aus dem Internet: In der Calle San Lorenzo gibt es viele Restaurants, sie geht von dem Plaza Major ab. Wir fanden das Meson La Amarilla, ein kleines Restaurant über zwei schmale Etagen. Das Menü del Dia war gut, reichlich und nicht teuer.




Calle San Lorenzo



Meson Amarilla

Zurück zum Campingplatz fuhren wir für einen Euro pro Person mit dem Bus.

 

15.4.

Es ist bedeckt, heute sollte es regnen. 9:30 Uhr Abfahrt Richtung Porto durch Burgos. Überall waren Baustellen und Umleitungen. Dann fuhren wir über die leere Autovia A 231 Richtung Leon. Auch die A 66 und A 52 waren leer. Es ging über Berg und Tal. Während der Fahrt regnete es, die Wolken hingen teilweise sehr tief als wir durch die Berge fuhren.




An der Grenze zu Portugal stellten wir die Uhr eine Stunde zurück. Wir fanden auch den Welcome Point der portugiesischen Autobahngesellschaft. Dort muss man sich als Tourist registrieren lassen, will man Probleme mit der Polizei vermeiden und nicht nach dem Urlaub mit der 10-fachen Mautgebühr belastet werden. Wir nutzten die für uns bequemste Variante Easy toll.

Am späten Nachmittag erreichen wir den Campingplatz Orbitur Angeiras. Wir essen im Campingplatz-Restaurant das Tourist Menü, es war aber nicht so besonders. Danach machten wir noch einen Spaziergang zum Strand. Es war schon fast dunkel.




16.4.

Heute blieben wir Zuhause. Ich hatte Magen-Darm. Woher auch immer? Ich machte etwas Hausputz. Abends gingen wir noch kurz zum Strand. Wir entdeckten die Fischer -Siedlung des Ortes. Leider habe ich es versäumt ein paar Fotos zu machen.

17.4.

Mit dem Bus, der direkt vor dem Campingplatz hält, fuhren wir nach Porto, mit einer Busfahrerin, die einen sehr rasanten Fahrstil hatte. Die Fahrt zur Stadtmitte zum Centro Portugues de Fotografia dauerte ca. eine Stunde.
Wir machten einen Rundgang durch die Altstadt und das Hafenviertel.



Cais da Ribeira




Um zu den Cais da Ribeira zu gelangen, mussten wir die Escada do Codessal hinab gehen.







Am Ende der Treppe kommt man direkt am unteren Teil der Ponte Luis I an.





Ascensor da Ribeira, ein Aufzug.



Häuserzeile an den Cais da Ribeira



Häuser an der Praca da Ribeira



Typische Straßenbahn



Dann sind wir auf den Kirchturm gestiegen, um einmal von oben auf die Stadt zu blicken.




Torre dos Clerigos









Die Bushaltestelle am Centro Portugues de Fotografia.




Das Hafenviertel



Die Igreja dos Clérigos von innen. Sie ist sehr schön.




Danach haben wir den Bahnhof Sao Bento besichtigt. Er ist berühmt für seine vielen Wandbilder aus den blauen Azulejos.
Zum Schluss haben wir in der Rua das Flores, etwas entfernt vom touristisch überlaufenen Hafenviertel, in einem einfachen Restaurant Bacalao gegessen.




Igreja de Santo António dos Congregados        



Estação de São Bento






Câmara Municipal do Porto, das Rathaus an der Avenida dos Aliados. 

 




Es war bedeckt aber es hat zum Glück nicht geregnet.

 

18.4.

Wind, Regen und Sonne im Wechsel. Gegen Mittag wurde das Wetter aber immer besser. Wir erledigten unsere Einkäufe im Supermarkt und die frischen Doraden kauften wir in der Markthalle. Die waren sehr lecker. Nach dem Essen machten wir noch einen Spaziergang zum Strand um den Sonnenuntergang zu fotografieren.



Dann haben wir noch gepackt für die Weiterfahrt am nächsten Tag.

19.4.

Es geht weiter nach Nazare´. Es sind nur ca. 230km. Zum Campingplatz Orbitur Valado.
Nur ein Wohnmobil steht auf dem Platz.






Nachdem wir uns eingerichtet hatten, gingen wir zu Fuß in die Altstadt und ans Meer, immer bergab.





Menschenmassen waren unterwegs, es war Sonntag und schönes Wetter. Von der hohen Welle war leider nichts zu sehen. Wir bekamen Hunger und fanden das Restaurant O Varino. Es war geschlossen. Eine nette Dame sagte uns, dass es um 19:00Uhr öffnet. Es war 18:50 Uhr, also gingen wir noch einmal um den Block, dann konnten wir einkehren. Wir bestellten uns Bacalao. Der war sehr gut.

20.4.

Heute wollen wir die hohe Welle sehen. Mit dem Auto fuhren wir Richtung Leuchtturm und parkten kurz vorher auf den Parkplatz. Es gab Wellen, aber keine hohen. Wir machten aber trotzdem viele Fotos.







Dann versorgten wir uns bei Lidl. Abends haben wir gegrillt.


21.4.

Noch einmal liefen wir zu Fuß in die Altstadt, zum Ascensor. Damit fuhren wir in den oberen Stadtteil, den Sitio.








Wir machten einen Rundgang durch den Ort und gingen noch einmal zum Leuchtturm.



Schöne Aussicht!



Igreja de Nossa Senhora da Nazare´



Der Leuchtturm von Nazare´



Für 1Euro pro Person kann man auch hinein. Aber auch heute gab es keine hohen Wellen. Danach gingen wir wieder in den Sitio. Wir wollten etwas essen, am ersten Restaurant liefen wir vorbei und dann kam keins mehr. Unten im Ort gönnten wir uns deshalb im Supermarkt Pingo Doce Kaffee und Natas, um uns zu stärken. Wir kauften uns jeder noch eine kleine Flasche Cola und machten uns auf den Rückweg zum Campingplatz. Jetzt waren wir aber geschafft. Abends gab es Nudeln mit Pesto.

Morgen wollen wir weiter. Die ca. 30 Meter hohe Welle, für die dieser Ort bei allen Surfern der Welt bekannt ist, war leider während unseres Aufenthaltes nicht zu sehen. Sie erhebt sich nur bei bestimmten Wetterbedingungen und Strömungsverhältnissen aus dem Meer.

Also müssen wir noch einmal wieder kommen.


22.4.

Heute haben wir die kürzeste Etappe auf dieser Reise vor uns, ca.100 Km bis Lissabon zum Lisboa Camping. Wifi gibt es dort nur in der Bar. Dort haben wir auch etwas gegessen, es war aber nichts Besonderes.


Wir hatten unseren Receiver zuhause vergessen und konnten unseren Fernseher nicht nutzen. Gerd sagte, dass wir einen Media Markt finden müssten. Wir standen vor unserem Wohnwagen und schauten in Richtung Stadt, und was sahen wir da?! Einen Media Markt! Gegenüber vom Campingplatz ist ein großes Einkaufszentrum, aber es liegen zwei Autobahnen dazwischen. Ich schaute auf meiner Mapsme App, ob es eine Möglichkeit gibt, zu Fuß dort hinzukommen. Es war möglich, also machten wir uns auf den Weg. Es war doch weiter, als wir dachten. Beim Media Markt waren die Receiver viel zu teuer, wir fanden im Baumarkt Leroy Merlin einen günstigeren. Der Weg hin und zurück war sehr beschwerlich.


23.4.

Mit der Buslinie 714 fuhren wir bis Belem. Bei Wärme und Sonnenschein gingen wir Richtung Mosteiro dos Jerónimos



und dem Wahrzeichen Portugals, dem Turm von Belem.



Dort wartete eine lange Menschenschlange auf Einlass, wir verzichteten aber darauf uns anzustellen und machten nur Fotos von außen.
Wir wollten in der Straßenbahn, Linie 15, ein Tagesticket kaufen. Das klappte nicht, also sind wir bis zur nächsten  Station schwarzgefahren, dort ausgestiegen und zum nächsten Bahnhof gelaufen. Dort gab es Automaten. Der in unsere Fahrtrichtung funktionierte nicht. Wir gingen auf die andere Seite. Dort versuchten wir ein Tagesticket zu kaufen.  Schwierig! Ein Deutscher bot uns Hilfe an und dann bekamen wir die Tickets. Mit dem Zug fuhren wir dann Richtung Lissabon, bis zur Endstation Cais do Sodre. An der Promenade trafen einen deutschen Motorradfahrer, er war schon 8 Wochen unterwegs und kam von den Canaren. Wir unterhielten uns eine Weile und bewunderten ihn, er war mit seinem Motorrad schon um die halbe Welt gereist.



Und dann machte er sich wieder auf den Weg Richtung Norden, woher die Schlechtwetterfront kommt, die uns schon seit Beginn der Reise verfolgt.

Anschließend gingen wir weiter Richtung Justizgebäude.


Dahinter, in einer der vielen Gassen, kehrten wir ein.





Danach sind wir mit den alten Straßenbahnen kreuz und quer durch die Stadt gefahren.





An der Endstation der Linie 28, auf dem Berg, nahmen wir noch einen Kaffee und Natas zu uns. Dann fuhren wir mit der 28 zurück.



An der Haltestelle Largo das Portas do Sol am Miradouro das Portas do Sol,              
stiegen wir aus, um noch ein paar Fotos zu machen.







Wir liefen weiter durch die schmalen Gassen,



und wollten wieder mit der Bahn fahren, die war aber so voll, dass wir nicht eingestiegen sind. Kurz darauf kam ein leerer Kleinbus, der hatte dieselbe Endstation wie die Bahn. Wir suchten die Haltestelle von dem Bus, der uns wieder zum Campingplatz zurück bringt. Er fuhr uns vor der Nase weg. Der nächste kam 15 Minuten danach. Dann haben wir auch noch die richtige Haltestelle verpasst und sind eine zu weit gefahren. Zum Glück kannten wir den Weg vom Einkaufszentrum ja. Um 21:45 Uhr waren wir zurück  auf dem Campingplatz.

24.4.

Um 11:45 Uhr setzen wir unsere Fahrt in Richtung Süden fort. Es regnet. Wir fuhren auf die A5 und dann die A2/IP7 über die Ponte 25 de Abril. Nach dem Großstadt Getümmel genossen wir die ruhige Fahrt durch das Alentejo mit Pinien- und Korkeichenwäldern.



Um ca. 16:30 kamen wir auf dem Campingplatz Turiscampo in Luz bei Lagos an.



Ein toller Platz mit luxuriösen Sanitäranlagen.



Als erstes benötigten wir einen Geldautomaten. Nach Auskunft eines Campingplatz Mitarbeiters sollte es einen im Nachbardorf Espiche geben. Nach einem Rundgang durch das Dorf fanden wir ihn an der Markthalle.
Abends gab es im Campingplatz Restaurant etwas zu Essen: Seeteufel-Garnelen Spieß. Das war sensationell gut!


25.4.

Eigentlich sollte es heute regnen, wir wollen zum Cabo de Sao Vicente. Es ist portugiesischer Nationalfeiertag, trotzdem hatten die Geschäfte auf. Wir konnten unsere Vorräte auffüllen. Am Cabo war viel los. Es standen dort auch einige Wohnmobile. Wir machten viele Fotos und aßen eine letzte Bratwurst vor Amerika.



Der Leuchtturm vom Cabo de Sao Vicente





Der Imbiss Stand mit der letzten Bratwurst vor Amerika wird von einem Deutschen betrieben, darüber hatten wir schon einmal einen Bericht im Fernsehen gesehen.





Blühende Landschaft

Dann fuhren wir nach Sagres zum Fortaleza de Sagres. Der Eintritt kostete 3 Euro. Wir machten auch dort noch einen Rundgang und Fotos.





Blick auf das Cabo de Sao Vicente

 
Dann sah es nach Regen aus und wir kehrten zum Campingplatz  zurück. Wir hatten unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter!


26.4.

Es hat die ganze Nacht geregnet. Aber am Morgen schaute die Sonne schon wieder durch die Wolken. Wir ließen den Tag ruhig angehen. Ich machte etwas Hausputz und Gerd den Wohnwagen reisefertig. Morgen wollen wir 100 KM weiter Richtung Osten, nach Olhao fahren. Gegen Mittag gingen wir nach Luz an den Strand und machten ein paar Fotos.



Igreja da Luz de Lagos



Die Strandpromenade Avenida dos Pescadores







Das Restaurant Kiwi an der Strandpromenade lud zum Essen ein und wir aßen mal wieder Bacalao.
Danach gingen wir zurück zum Campingplatz. Es war sehr stürmisch.

 

27.4.

Um 12:00 Uhr verließen wir den Platz. Beim Bezahlen sollten wir nochmals die Internet Gebühr bezahlen. Für das schlechte Internet. Nix da!
Nach einer kurzen und gemütlichen Fahrt kamen wir in Olhao auf dem Campingplatz Parque de Campismo an.
Wir durften uns einen Platz aussuchen.





Nach dem Aufbau gingen wir zu Fuß in den Ort, und wollten etwas essen. Es war aber schon zu spät, alle Restaurants hatten geschlossen. Wir setzten uns in ein Café und bestellten Natas und einen Café con Leche. Anschließend ging es zurück zum CP. Abends wollten wir nochmals mit dem Bus in den Ort fahren. Wir standen schon an der Haltestelle, da entdeckte ich ein Schild, welches auf ein Restaurant auf dem Campingplatz hinwies. Wir beschlossen dort einzukehren. Wir bestellten Parillada de Carne, eine Fleischplatte. Es gab verschiedene Stücke Schweinefleisch, aber für 7,00 Euro kann man nicht meckern.

28.4.

Gleich nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Auto zum Markt um frischen Fisch zu kaufen.







Die Markthalle von Olhao

Wir entschieden uns für Dorade.
Heute nahmen wir das erste Mal unsere Fahrräder vom Wohnwagen, wir wollten den Naturpark Ria Formosa, der direkt neben dem CP liegt, erkunden. Hier ist alles flach, gut für bequeme Radtouren. An der Einfahrt bekamen wir einen Plan. Wir fuhren kreuz und quer durch den Park, aber viele Tiere bekamen wir nicht zu sehen, weder den Europäischen Wasserhund, der hier heimisch sein soll, noch ein Chamäleon. Aber es war landschaftlich sehr schön.















Ein Halo Ring hatte sich um die Sonne herum gebildet.

29.4.

Einkauf im Mini Precio. Anschließend sind wir für 1 Euro pro Person mit dem Bus zu den Markthallen gefahren. Wir hatten vorgestern ein Restaurant entdeckt, wo Secreto Iberico auf der Speisekarte stand. Dort wollten wir hin.



Dort kehrten wir ein



Wir waren gespannt, ob es wirklich vom Iberischen Schwein ist. Tatsächlich, es war so, wie wir es uns vorgestellt hatten.
Nach dem Essen wollten wir noch mit der Fähre auf die Ilha da Armona fahren, aber der Fahrplan war nicht so optimal, deshalb blieben wir an Land und machten von dort aus noch ein paar Fotos.







Es sah so aus, als ob diese alten Schiffswracks als Wohnraum genutzt wurden.

Dann gingen wir zu Fuß zurück zum Campingplatz. Wir räumten noch alles wieder ein, morgen geht es weiter.

30.4.

Wir sind früh aufgestanden, weil wir auf dieser Fahrt die Stunde verlieren, die uns bei der Einreise nach Portugal geschenkt wurde. Um 9:45 Uhr (portugiesischer Zeit ) verließen wir den Platz. Es war der günstigste auf dieser Reise, 11,60 Euro pro Nacht. Gerd hatte einen Platz zum Übernachten in Villafranca de Córdoba ausgesucht, da waren wir aber sehr früh, deshalb fuhren wir weiter. Wir suchten uns den Campingplatz Despenaperros aus, im gleichnamigen Naturpark.





Hinter dem Campingplatz befindet sich eine Olivenplantage.

Dort war es so schön, dass wir uns für zwei Übernachtungen entschieden. Abends gingen wir im Restaurant gegenüber  essen. Wir saßen auf der Terrasse mit einem tollen Ausblick auf die Berge.


1.5.

Wir wollten mit dem Auto eine Tour durch die Gegend machen, aber gleich in Miranda del Rey, dem nächsten Ort, gab es Wanderwege. Also entscheiden wir uns für eine Wanderung. Das haben wir nicht bereut. Es war eine herrliche Landschaft. Über 100 Fotos waren nach kurzer Zeit im Kasten.

















Korkeichen





Olivenbäume

Zurück am Campingplatz gab es erst einmal ein Käffchen. Abends sind wir dann noch einmal in das Restaurant gegangen und aßen Menü, es war oberlecker.

2.5.

Morgens um 9:00 Uhr waren schon 20 Grad, das wird ein schöner Tag. Um 11:15 verließen wir den Platz, auf dem wir bestimmt nicht das letzte Mal waren. Es ist dort traumhaft schön. Wieder fuhren wir auf leeren Autobahnen Richtung Valencia. Um 17:00 Uhr kamen wir auf dem Campingplatz Devesa Gardens in der Albufeira an. Hier waren wir vor 12 Jahren schon einmal mit unserem Wohnmobil. Damals gab es dort noch Jahrescamper, die waren jetzt aber alle weg.


Wir kennen uns ja hier aus und wollten nur noch schnell zu Lidl um unsere Vorräte aufzufüllen. Wir haben ihn leider nicht gefunden, dann aber beim Consum in Cullera eingekauft. Auf dem Rückweg sind wir dann an dem Lidl vorbei gefahren. Als wir auf dem Campingplatz ankamen, machten wir uns schnell die eingekauften Lammkoteletts, wir hatten solch einen Hunger!

3.5.

Das Wetter ist schön, und es ist warm. Heute ist Sonntag und kein Berufsverkehr, die Valencianer fahren ans Meer und wir in die Stadt. Als wir um 12:00 Uhr los fuhren, waren schon 30 Grad. Wir wussten ja, dass man im Centro Comercial El Saler am Wochenende kostenlos parken kann, also fuhren wir direkt dort hin. Wir brauchten einen Geldautomaten und einen Tabakladen um unser Bonobus Ticket aufzuladen. Als wir alles erledigt hatten, verließen wir das gut klimatisierte Einkaufszentrum. Es war jetzt schon unerträglich schwül warm. Die Busse sind zum Glück klimatisiert. Wir fuhren zu den Torres de Serrans, dort wurde bei der Hitze zu Lifemusik Tango getanzt.



Torres de Serrans



Wir sind aber nicht hinauf gestiegen, wir wollten zu den Torres de Quart um dort noch einmal ein bestimmtes Foto zu machen. Als wir ankamen schloss ein Herr gerade das Tor ab. Das ist jetzt das dritte Mal, dass wir nicht hinauf können. Ob das etwas zu bedeuten hat?
Wir gingen wieder Richtung Turia Park und fuhren dann mit dem Bus zum Restaurant Celler d Carmen nach Alboraya. Dort sind wir ja schon Stammgäste. Mittlerweile zeigten einige Temperaturanzeigen in der Stadt schon 36 Grad an. Im Restaurant waren drinnen alle Plätze besetzt, wir mussten leider draußen Essen. Das war aber, wie immer, sehr lecker. Gerd nutze die Gelegenheit, noch einmal Manitas de cerdo (Schweinefüsse) zu essen.

Von dort fuhren wir mit dem 70er zum Placa de Ajuntamento, um vom Brunnen noch einige Fotos zu machen.



Danach ging es wieder in das  Einkaufszentrum. Dort haben wir noch einige Einkäufe erledigt und sind dann zum Campingplatz zurück gefahren. Das Thermometer am Placa de Ajuntamento zeigte 41 Grad an. In der Sonne.

4.5.

Heute lassen wir es ruhig angehen. Nach dem Frühstück ist aufräumen und Hausputz angesagt. Zum Mittagessen fuhren wir nach El Palmar, dem Ursprungsort der Paella. Im Restaurant La Isla, am Ende des Ortes, bestellten wir eine Paella mit Fleisch und Meeresfrüchten. Die halbe Stunde, die wir warten mussten, hat sich gelohnt.



Danach relaxten wir am Platz. Abends fuhren wir noch einmal nach Cullera zum Einkaufen, Tanken und Autowaschen.

5.5.

Es ist sehr stürmisch aber warm. Wir frühstücken drinnen. Danach machten wir den Wohnwagen reisefertig. Um 10:50 Uhr verließen wir den Platz und fuhren noch einmal durch Valencia Richtung Norden auf die AP7. Die ist zwar gebührenpflichtig, aber dort gibt es nicht so viele LKW.
Wir hatten wieder eine ganz entspannte Fahrt und gegen 18:00 Uhr  kamen wir in Pals an.
Auf dem Camping Interpals nahmen wir Platz 417.



Die anderen freien Plätze waren mal wieder zugeparkt.
Abends aßen wir lecker bei Carmen und Miquel.

6.5.

Wir waren mal außerhalb des Marktes in Palafrugell zum Einkaufen. In den Markthallen gibt es ein reichhaltiges Angebot. Wir fanden sogar Secreto de Cerdo iberico. Das gab es zum Abendessen. Nachmittags waren wir noch am Strand um Fotos mit meinem neuen Polfilter zu machen.



Ich glaube, da muss ich noch etwas üben :-(




Abends schauten wir Fußball in der Bar. Bayern hat verloren.

7.5.

Es ist Markt in Estartit. Nachmittags machten wir eine Radtour nach Masos de Pals, erst gab es einen Unfall auf der Carretera, dann war das Can Bernabe' geschlossen. Abends kehrten wir wieder bei Miquel ein.


8.5.

Heute ist es sehr stürmisch.

Für heute Abend haben wir uns im Restaurant Can Bach angemeldet.

 

9.5.

Ein langer Urlaub mit vielen neuen Eindrücken geht zu Ende. Heute müssen wir packen. Aber vorher machten wir noch eine Radtour und einen Abstecher in´s Can Bernabe'. Dort gibt es leckeres Dunkelbier vom Fass.



Ich versuchte noch ein Mohnblumen Feld zu fotografieren, aber die Blüten waren vom Wind schon ganz zerfetzt, schade.







Durch die kahlen Reisfelder und am Strand entlang, fuhren wir zurück zum Campingplatz.
Abends aßen wir noch einmal bei Carmen und Miquel und verabschiedeten uns.

 

10.5.

Um 9:50 Uhr starteten wir unsere Heimreise, und auf die Minute genau, 12 Stunden später, hielten wir vor Mc Donald in Breisach um uns noch ein paar Cheeseburger außer Haus zu holen. Dann fuhren wir zum großen Parkplatz und Wohnmobilstellplatz um dort zu übernachten. Es war reichlich Platz vorhanden.

11.5.

Pünktlich um 8:00 Uhr kommt der Brötchenservice und um 9:00 Uhr setzten wir unsere Heimreise fort.  Um 19:00 kamen wir in Norderstedt an.

Auf 6.700 Kilometern hatten wir keinen einzigen Stau, selbst der Elbtunnel war ohne Wartezeiten passierbar. Das war die entspannteste Fahrt, die wir jemals hatten.


Wir haben uns vorgenommen, diese Route im nächsten Jahr noch einmal mit anderen Zielen zu fahren. Aber auch die besonders schönen Ziele wollen wir noch einmal besuchen.







 
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